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Vag-Com
Diagnose-System VCDS Windows-basiertes
Diagnose-Programm Benutzer-Handbuch Version 10.6 Stand:
15.11.2010 Copyright © 2000-2010 www.Ross-Tech.com Deutsche Bearbeitung mit Genehmigung des Autors von Rainer Hofer (M.A.) und Jürgen Perkams (Kfz-Meister) Copyright © 2010 by Odin Holmes
Technischer Support: Auto-Intern GmbH Herner Str. 299, Gebäude B29,
D-44809 Bochum Tel. 0234-58 66 422 E-Mail: info@auto-intern.de Die in vorliegendem
Handbuch beschriebene Software unterliegt dem Urheberrecht des Autors und des
Übersetzers und wird nur aufgrund einer Lizenzvereinbarung zur Benutzung
freigegeben, die in Anhang D dieses
Handbuchs vollständig abgedruckt ist. Benutzung und Vervielfältigung sind nur
in Übereinstimmung mit dieser Lizenzvereinbarung zulässig. Das vorliegende Handbuch
unterliegt ebenfalls dem Urheberrecht des Autors und des Übersetzers. Die
unbefugte Vervielfältigung oder Verbreitung in jedweder Form oder mit jedweden
Mitteln, seien es elektronische oder mechanische, einschließlich der Erstellung
von Fotokopien, im Ganzen oder in Teilen ist ohne schriftliche Genehmigung der
Urheber ausdrücklich untersagt. Verletzungen der
Urheberrechte werden zivil- und strafrechtlich verfolgt. Haftungsausschluß Inhaltliche Änderungen
dieses Handbuchs bleiben ohne jede Vorankündigung vorbehalten. Für inhaltliche
Fehlerfreiheit oder für Schäden und Folgeschäden, die dem Benutzer oder Dritten
aus der Nutzung des Inhalts, insbesondere der darin enthaltenen Anleitungen
oder Beispiele entstehen, wird keinerlei Gewährleistung und keinerlei Haftung
übernommen. Die Befolgung der Anleitungen erfolgt auf eigene Gefahr. Warenzeichen VCDS ist eingetragenes
Warenzeichen von Ross-Tech, LLC. Alle anderen Warenzeichen und eingetragenen
Warenzeichen sind Eigentum der betreffenden Hersteller.
Voraussetzungen Um mit VCDS Diagnose an VAG-Fahrzeugen betreiben zu können, ist ein Rechnersystem erforderlich, das folgende Bedingungen erfüllt:
Die Version 10.6 von VCDS / VAG-COM erfordert als Hardware einen leistungsfähigen Diagnoseadapter mit intelligenten Funktionen, der auch hardwareseitig speziell auf das Programm abgestimmt ist (d.h. über eine kompatible API verfügt). Diese Bedingungen erfüllen nur Diagnoseadapter, die vom Programmhersteller Ross-Tech selbst oder von seinen internationalen Vertriebsfirmen einschließlich Auto-Intern hergestellt werden. Adapter von Drittanbietern können mit Version 10.6 nicht zusammenarbeiten, sondern benötigen die Version 311 der Software, die allerdings den CAN-Bus als Diagnoseleitung nicht unterstützt. Für den CAN-Bus wird CAN-fähige Hardware benötigt. Geeignet sind im Einzelnen die speziell für die VAG-Diagnose entwickelten Auto-Intern-Diagnoseadapter AI Uni-VAG/ISO (Seriell) für Fahrzeuge mit einfacher K- und L-Leitung und AI Uni-VAG/CAN Seriell oder USB für Fahrzeuge mit CAN-Bus-Eigendiagnose (ohne K- und L-Leitungen) sowie der Multifunktionsadapter AI Multiscan (Seriell oder USB), der in der Grundausstattung einfache und doppelte K-Leitungen wie auch die L-Leitung unterstützt und mit CAN-Erweiterung an sämtlichen VAG-Fahrzeugen verwendet werden kann. Außerdem geeignet sind die Diagnoseadapter von Ross-Tech, insbesondere der HEX-USB+CAN oder der HEX-COM+CAN. Bei älteren Diagnoseadaptern von Auto-Intern kann ein Hardware-Upgrade erforderlich sein, wie es auf unserer Website www.auto-intern.de angeboten wird. Außerdem ist für kompetente Fahrzeugdiagnose der VW-Reparaturleitfaden oder eine andere seriöse technische Dokumentation für das jeweilige Modell unabdingbar, wenn man die ausgelesenen Daten richtig interpretieren und Einstellungen korrekt vornehmen will. Diese Leitfäden sind für autorisierte VAG-Händler und –Werkstätten über die internen Kanäle des VAG-Händlersystems zu beziehen, alle anderen Interessenten können sie im Internet bei ErWin (https://erwin.volkswagen.de, https://erwin.audi.com bzw. https://erwin.seat.com) gegen Entgelt erwerben. Deshalb ist auch eine geführte Fehlersuche, wie sie die neueren VAG-eigenen Testgeräte VAS 5051/52 bereitstellen, mit VCDS nicht möglich. Es fehlt an der dazu erforderlichen vollständigen Datenbank mit den VAG-internen Reparaturanleitungen.
Hauptmenü (Start-Bildschirm) Dieser Bildschirm erscheint, wenn Sie VCDS starten, indem Sie auf die
Verknüpfung auf Ihrem Desktop doppelklicken oder
das Programm im Programmordner Ihres Startmenüs anwählen. Jeder Hauptmenü-Punkt
wird in einem eigenen Kapitel des Handbuchs genauer erläutert. In der Online-Version dieses Handbuchs können Sie auf die Schaltknöpfe in den Screen-Shots klicken, um durch das Handbuch zu navigieren. Sie können auch das Inhaltsverzeichnis am Ende des Handbuchs benutzen. Mit einfachem Klick auf einen Eintrag des Inhaltsverzeichnisses springen Sie zu der gewünschten Seite. Das Verzeichnis erreichen Sie von jeder Stelle des Handbuchs aus mit der Tastenkombination STRG + ENDE. Verweise innerhalb des Handbuchs sind als Hyperlinks formatiert, so daß Sie das Verweisziel durch einfachen Klick auf den Hyperlink direkt anspringen können. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie VCDS registrieren und aktivieren können, klicken Sie auf den Schaltknopf Über oder schlagen Sie im Kapitel „Aktivierung (Freischaltung)“ nach. Hinweis: Die Funktionseinschränkungen der Shareware-Version des Programms werden in diesem Handbuch am Ende jedes Kapitels angegeben. Ein Überblick findet sich im Anhang C: Funktionsvergleich VAG 1551/52 bzw. VAS 5051/52 und VCDS auf Seite 82. Mit Beenden schließen Sie das Programm.
Steuergerätauswahl
Die verschiedenen in einem Fahrzeug eingebauten Computer werden „Steuergeräte“
genannt. Auf diesem Bildschirm wählen Sie aus, welches Steuergerät Sie
ansprechen möchten. Der Bildschirm ist
unterteilt in 6 Registerkarten, auf denen Sie für jede Steuergerät-Adresse, die
derzeit von den VAG-eigenen Diagnosegeräten VAS 5051 und VAS 5052 unterstützt
wird, einen Befehlsschaltknopf finden. Die Schaltknöpfe sind beschriftet mit
der Bezeichnung des Steuergerät-Typs und einer Nummer, die dem Adreßwort der VW-Reparaturleitfäden
entspricht. Um eine Kommunikation mit einem bestimmten Steuergerät aufzubauen,
brauchen Sie nur auf den entsprechenden Schaltknopf klicken. Im Handbuch
funktioniert lediglich der Schaltknopf 01
- Motorelektronik. Hinweis: Es gibt kein Fahrzeug in dem sämtliche aufgeführten
Steuergeräte verbaut sind. In neueren Fahrzeugen
sind mehr, in älteren weniger verbaut. Um die Suche zu verkürzen sind auf der
Registerkarte Allgemein bei
Fahrzeugen ohne Gateway-Verbauliste diejenigen Steuergeräte aufgelistet, die am
häufigsten vorkommen. Bei Fahrzeugen mit Eigendiagnose via CAN Bus und einem
CAN-Gateway wird die Abfrage einer Gateway-Verbauliste unterstützt, die eine
Liste sämtlicher verbauter Steuergeräte am CAN-Bus ausgibt. Anstatt der
Registerkarte Allgemein
finden Sie hier die Registerkarte Verbaut
mit allen im Fahrzeug tatsächlich verbauten Steuergeräten. Die Abfrage wird in
diesem Fall gestartet, wenn Sie auf dem Start-Bildschirm die Steuergerätauswahl
anklicken. Es dauert dann einige Sekunden, bis die Abfrage beendet ist (Einzelheiten
zur Gateway-Verbauliste unten Seite 56). Wer keine Fahrzeuge mit CAN-Bus-Eigendiagnose
diagnostiziert, z.B. weil er mit einem Diagnoseadapter ohne CAN-Unterstützung
arbeitet, kann die automatische Abfrage des CAN-Gateway auf dem Bildschirm „Einstellungen“ deaktivieren (siehe dazu unten Seite 74). Direkteingabe Sie können jede Adresse auch von Hand
eingeben. Tragen Sie einfach das Adreßwort ein und klicken Sie auf Suchen. Doppelsteuergeräte für
die Motorelektronik erreichen Sie nicht über Adresse 01, sondern über Adresse 31 – Motorelektronik Verbund. Um zum Start-Bildschirm zurückzukehren, klicken Sie auf Zurück. Einschränkungen der Shareware-Version: Keine.
Steuergerät (öffnen / Funktion wählen) Dieser Bildschirm erscheint,
wenn VCDS eine Kommunikation mit einem Steuergerät aufbaut. Kommunikations-Status Zeigt den Zustand der laufenden Kommunikation an. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn VCDS mehrere Versuche braucht, bis die Kommunikation aufgebaut ist. Wenn sie besteht, werden folgende Meldungen angezeigt. IC= zeigt, das wievielte Mal sie initialisiert wurde. Wenn IC größer ist als 1, ist die Kommunikation nicht 100 % zuverlässig. TE= ist ein Zähler für Übertragungsfehler innerhalb einzelner Datenpakete und kann auf unzuverlässige Kommunikation hinweisen, wenn der angezeigte Wert größer als 0 ist. RE= ist ein Zähler für Empfangsfehler innerhalb einzelner
Datenpakete und kann ebenfalls auf unzuverlässige Kommunikation hinweisen, wenn
der angezeigte Wert größer als 0 ist. Protokoll zeigt an, ob das Steuergerät das KWP-1281-, das KWP-2000-,
das CAN- oder das UDS-Protokoll benutzt. Ein rotierender Zeiger bedeutet, daß
eine Verbindung besteht. Je nach verwendetem Protokoll kann das betreffende
Steuergerät unterschiedliche Funktionen und Reaktionen aufweisen. KWP-1281 ist das ursprüngliche Diagnoseprotokoll des VAG-Konzerns. Es wird benutzt bei allen diagnosefähigen Systemen bis zum Modelljahr 2000. KWP-2000 ist das neuere VAG-eigene Diagnoseprotokoll. Es wird eingesetzt bei einigen ABS-Systemen aus dem Jahr 2001 und einigen Motoren, Schaltungen und Airbags aus dem Jahr 2002, und in größerem Umfang bei allen VAG-Fahrzeugen seit Baujahr 2003. CAN (KWP6000) wird im VAG-Konzern seit 2003 in zunehmendem Umfang zur Fahrzeugdiagnose verwendet. Zur Nutzung dieses Protokolls ist ein eigenes Leitungssystem im Fahrzeug, der sog. CAN-Bus, und dementsprechend spezielle, CAN-fähige Diagnosehardware erforderlich, die auf diesen Bus zugreifen kann. Im Unterschied zu der bisher für die Diagnose verwendeten einzelnen K-Leitung nach ISO9141 kommt beim CAN-Bus ein verdrilltes Kabelpaar mit differentieller Signalübertragung zum Einsatz. Dieser Bus ermöglicht eine theoretisch fast 50-fach schnellere Datenübertragung als bisher möglich (500 kb/s statt 10,4 kb/s.). Praktisch liegen die tatsächlichen erzielbaren Datenübertragungsraten deutlich niedriger, bei manchen Steuergeräten sind sie nicht höher als bei der klassischen K-Leitung. VCDS unterstützt den CAN-Bus seit Version 404, sofern ein geeigneter Diagnoseadapter verwendet wird. Wenn nicht, erscheint beim Versuch, auf ein am CAN-Bus angeschlossenes Steuergerät zuzugreifen, die Fehlermeldung „CAN Interface notwendig“ oder einfach „Steuergerät antwortet nicht“. Zur Zeit läuft die Eigendiagnose bei folgenden Fahrzeugmodellen über den CAN-Bus:
Das UDS-Protokoll nach ISO 14229-1, präziser eigentlich das UDS / ODX / ASAM-Protokoll (KWP7000), ist von Audi erstmals 2008 bei der B8-Plattform eingesetzt worden, z.B. beim Audi A5. Seine Hardware-Basis ist der CAN-Bus. UDS-Steuergeräte verwenden nicht das VAG-eigene System der Codierung von Fehlercodes, sondern das System des jeweiligen Herstellers. Die Codes, die im Fehlerspeicher dieser Steuergeräte abgelegt sind, müssen deshalb erst mittels spezieller Wörterbuch-Dateien in VAG-Fehlercodes übersetzt werden. Daher sind für jeden Steuergerät-Typ und jede seiner Varianten eigene Wörterbuch-Dateien erforderlich, die sukzessive mittels der automatischen Update-Funktion von VCDS zur Verfügung gestellt werden (Einzelheiten hierzu auf dem Bildschirm „Einstellungen“ Seite 74). Wenn ein Steuergerät das UDS-Protokoll benutzt, wird auf dem Bildschirm „Erweiterte Identifikation“ ein ASAM-Datensatz mitsamt seiner Version angezeigt. Steuergerät-Identifikation Wenn die Kommunikation aufgebaut ist, werden
hier alle zur Identifikation des Steuergeräts erforderlichen Daten angezeigt. VAG
Nummer ist die Software-Teilenummer
für dieses Steuergerät. Sie ist oft identisch mit der sog.
Hardware-Teilenummer, wie sie auf einem Aufkleber auf dem Steuergerät selbst zu
finden ist, kann aber auch abweichen, z.B. wenn die Firmware des Steuergeräts
neu eingelesen worden ist. Bauteil zeigt die Bauteilbeschreibung für das
Fahrzeug-Bauteil, das vom ausgelesenen Steuergerät kontrolliert wird, in der
Form, wie der Hersteller sie festgelegt hat. Codierung ist die aktuelle Software-Codierung, die verschiedene
Optionen für das Steuergerät festlegt, jedoch nur, wenn es sich um eine sog.
kurze Codierung handelt. Lange Codierungen werden nur auf dem speziellen
Bildschirm „Codierung oder
Lange Codierung“ angezeigt (siehe Seite 45). Anmerkung: Einige ältere Steuergeräte sind nicht codierbar und
daher kann auch eine Bosch-Teilenummer oder eine andere Information in diesem
Feld erscheinen. Betriebsnummer zeigt die Betriebsnummer derjenigen Werkstatt oder
desjenigen Diagnosegeräts an, das die letzte Codierungsänderung durchgeführt
hat. Ist die letzte Codierung mit VCDS / VAG-COM bei voreingestellter
Betriebsnummer 00000 durchgeführt worden, so steht hier die Betriebsnummer der
Werkstatt bzw.des Diagnosegeräts, das die letzte Codierung mit Betriebsnummer
vorgenommen hat. Die Extra-Felder
können in manchen Fahrzeugen die Fahrzeug-Ident.-Nummer, Wegfahrsperren-Ident.-Nummer
(WFS-ID) oder die Teilenummer von Untersteuergeräten beinhalten. Grundfunktionen Diese Gruppe von Funktionen dient zum
Auslesen unterschiedlicher Daten aus dem Steuergerät. Sie können keinerlei
Schäden am Fahrzeug verursachen und sind daher ohne Gefahr zu benutzen. Die Ziffern
auf den Schaltknöpfen entsprechen den Funktionsnummern der VAG-eigenen Testgeräte. Erweiterte
Funktionen Mit diesen Funktionen können diverse
Änderungen an der Programmierung des Steuergeräts vorgenommen werden. Bevor Sie
hier Änderungen vornehmen, sollten Sie den speziellen VW-Reparaturleitfaden (oder
eine andere verläßliche technische Dokumentation) für Ihr Fahrzeug heranziehen.
Es ist absolut möglich, daß Sie Ihr Fahrzeug funktionsunfähig machen oder
einzelne Bauteile beschädigen, wenn Sie ohne ausreichende Kenntnis und Übung
hier Änderungen vornehmen. VCDS prüft bei jedem Steuergerät, welche
Funktionen unterstützt werden und aktiviert nur die unterstützten
Befehlsschaltflächen. Wenn eine Schaltfläche grau unterlegt und damit inaktiv
ist, heißt dies, daß die betreffende Funktion vom aktuell angewählten
Steuergerät nicht unterstützt wird. Bei Steuergeräten mit UDS-Protokoll kann es
allerdings auch bedeuten, daß VCDS das Steuergerät bzw. die Funktion noch nicht
„kennt“, weil es noch keinen geeigneten Datensatz dafür enthält. Jede Funktion wird in einem eigenen Kapitel
dieses Handbuchs näher erläutert. In der Online-Version können Sie auf die
entsprechenden Schaltknöpfe der Abbildung klicken, um zum jeweils einschlägigen
Kapitel zu gelangen. Bei neueren Fahrzeugen wie z.B. dem Golf 5 /
Golf 6 oder auch beim Audi A5 8T0, erscheint hier, wenn Sie das Steuergerät für
die CAN-Schnittstelle an Adresse 19 angewählt haben, anstelle der Funktion 04 Grundeinstellung die Funktion Verbauliste
codieren. Mit der entsprechenden
Schaltfläche öffnen Sie einen speziellen Bildschirm, der Ihnen erlaubt, durch
Setzen oder Entfernen eines Häkchens beim entsprechenden Steuergerät dieses als
CAN-Gerät an- oder abzumelden und die sog. Gateway-Verbauliste entsprechend zu
ändern (Einzelheiten hierzu im Kapitel „Codierung oder
Lange Codierung“ Seite 46). Benutzen Sie Steuergerät schließen, zurück - 06, um die Kommunikation
ordnungsgemäß zu beenden und zum Bildschirm „Steuergerätauswahl“
zurückzukehren. Einschränkungen
der Shareware-Version Die
Funktionen Grundeinstellung
und Stellglieddiagnose sind
blockiert. Fehlerspeicher
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Nummer |
Bedeutung |
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1 |
Fehler hat starke Auswirkung auf die Verwendungsfähigkeit
des Fahrzeugs. Fahrbetrieb sofort einstellen. |
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2 |
Fehler erfordert sofortige
Reparaturmaßnahme. |
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3 |
Fehler erfordert keine sofortige Reparatur,
sollte aber bei der nächsten Inspektion behoben werden. |
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4 |
Fehler kann Auswirkung auf die Fahrzeugverwendungsfähigkeit
haben und sollte untersucht werden. |
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5 |
Fehler hat keine Auswirkung auf die Fahrzeugverwendungsfähigkeit. |
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6 |
Fehler hat langfristige Auswirkung auf die
Fahrzeugverwendungsfähigkeit. |
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7 |
Fehler hat Auswirkung auf
Komfort-Funktionen im Fahrzeug, aber nicht auf die Fahrzeugverwendungsfähigkeit. |
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8 |
Allgemeiner Hinweis |
Die Fehlerhäufigkeit
zeigt an, wie oft die Bedingungen, die den Fehlercode ausgelöst haben, in allen
Fahrzyklen aufgetreten sind. Eine Fehlerhäufigkeit von z.B. 11 bedeutet
demgemäß, daß die Bedingungen, die den Fehler ausgelöst haben, seit seiner
ersten Speicherung insgesamt 11 Mal aufgetreten sind. Der Zähler erhöht sich bei
jedem Auftreten des Fehlers (während aller Fahrzyklen) um den Wert 1 bis zum
Maximalwert von 254.
Der Verlernzähler
zeigt die Anzahl der fehlerfreien Fahrzyklen an, die erforderlich sind, bis der
gespeicherte Fehlercode sich selbst löscht. Diese Anzahl ist für jeden Fehler
einzeln und unterschiedlich festgelegt und wird nach Abschluß jedes
fehlerfreien Fahrzyklus um den Wert 1 herabgesetzt. Zeigt dieser Zähler bei
Auftreten des Fehlers den z.B. Wert 40, so wird er nach dem nächsten
fehlerfreien Fahrzyklus auf 39 zurückgesetzt.
Codes
drucken druckt einen
Fehlercode-Bericht aus. Wenn ihr PC dabei nicht an einen Drucker angeschlossen
ist, benutzen Sie zunächst die Windows-Option “Drucker offline verwenden”. Wenn
Sie den Drucker dann später anschließen, schalten Sie diese Option einfach
wieder aus und Ihr Bericht wird gedruckt.
Codes
kopieren kopiert die Codes in die
Zwischenablage und gibt Ihnen die Möglichkeit, sie in ein
Textverarbeitungsprogramm Ihrer Wahl einzufügen, z.B. in eine WINWORD- oder
NOTEPAD-Datei.
Codes
speichern speichert eine Datei mit
einem Fehlercode-Bericht im Nur-Text-Format in den Unterordner LOGS des
VCDS-Programmverzeichnisses auf dem PC.
Codes löschen - 05
entfernt die Fehlercodes aus dem Speicher des Steuergeräts. Seien Sie sich
darüber im Klaren, daß damit die Ursache nicht beseitigt ist, die den
Fehlercode ausgelöst hat. Fehlercodes sollten erst gelöscht werden, wenn die
Bedingungen, die sie verursacht haben, zuvor in
Ordnung gebracht worden sind. Andernfalls wird sofort nach dem Löschen erneut
derselbe Fehlercode gespeichert und angezeigt.
Anmerkung: Es gibt keine Möglichkeit, einzelne Fehlercodes unter
Beibehaltung der anderen zu löschen. Dies ist keine Einschränkung in VCDS,
sondern einfach die Art und Weise, wie die VAG-Protokolle funktionieren.
ACHTUNG: Wenn Sie
die Fehlercodes aus einem Airbag-Steuergerät löschen, darf sich niemand im
Fahrzeuginnenraum oder so nahe am Fahrzeug befinden, daß er durch einen
versehentlich ausgelösten Airbag verletzt werden könnte.
Fertig, zurück bringt Sie zurück zum Bildschirm “Steuergerät öffnen / Funktion wählen”, wo Sie andere Funktionen auswählen können. Es ist auch der einzige Befehlsschaltknopf, der in der Demoversion und im Online-Handbuch funktioniert.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Die unregistrierte/nicht aktivierte Version von VCDS dekodiert nur einen Bruchteil der gefundenen Fehlercodes in Klartext, zeigt aber immer alle Fehlercode-Nummern.
Die Funktion Umgebungsbedingungen ist nicht verfügbar.

VCDS
Ein Fehlerpfad ist ein Parameter oder ein definierter Komplex von Parametern einer Bauteilfunktion, der auf Fehler überwacht und durch einen Fehlercode repräsentiert wird. Neuere Steuergeräte erlauben die Abfrage aller darin gespeicherten Fehlerpfade und damit aller Fehlercodes, die ein Steuergerät überhaupt erkennen kann. Sie zeigen dann neben dem Code auch Informationen zum Fehlerstatus.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Diese Funktion steht in der
Shareware-Version nicht zur Verfügung.

VCDS
Auf diesem Bildschirm können Sie maximal 3 Meßwerte
gleichzeitig aus dem Steuergerät in Echtzeit zyklisch auslesen und anzeigen zu
lassen. Bei Steuergeräten, die das UDS / ODX / ASAM-Protokoll benutzen, steht
diese Funktion nicht zur Verfügung. Stattdessen muß bei diesen Steuergeräten
die Funktion „Erweiterte Meßwerte“
benutzt werden (siehe hierzu das folgende Kapitel S. 19).
Anmerkung: In älteren Reparaturleitfäden werden die
Meßwertblöcke auch als Anzeigegruppen bezeichnet.

Verwenden
Sie Auf und Ab, um die verfügbaren Blöcke zu
durchsuchen (000 - 255 in den meisten Steuergeräten). Viele Steuergeräte aus
den Jahren 1996 und später haben Blöcke im Bereich von 200, aber es gibt häufig
Lücken bzw. Blöcke, die nicht besetzt sind. In diesem Fall zeigt VCDS die
Meldung ”Fehler: Block xxx nicht verfügbar” oder
„n.v.“ oder die Anzeigefelder bleiben einfach leer.
Sie können eine Blocknummer auch direkt in
ein Block-Feld eingeben und auf Start
klicken.
Bei Doppelsteuergeräten für die
Motorelektronik wie sie z.B. im Audi R8 verbaut sind, können die Daten aus
beiden Steuergeräten simultan angezeigt werden, wenn man Adresse 31 – Motorelektr(onik) Verb(un)d
anwählt. In der ersten Reihe erscheinen die Daten aus Steuergerät 1, in der zweiten
Reihe die aus Steuergerät 2. Bei manchen Meßwertblöcken mancher
Doppelsteuergeräte erscheinen allerdings Daten nur in einer der beiden Reihen. Mehrere
Meßwerte können beim Auslesen eines Motorverbunds nicht gleichzeitig ausgelesen
werden.


Die Daten der Meßwertblöcke können auch protokolliert werden. Weitere
Informationen dazu finden sich im Kapitel „Daten protokollieren“ auf Seite 22, das Sie im Online-Handbuch
erreichen, wenn Sie auf den Schaltknopf Protokoll im vorstehenden
Screen-Shot klicken.
Wenn Sie eine graphische Darstellung der ausgelesenen Daten sehen wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche Diagramm. Damit wird das Zusatzprogramm (Plugin) VC-Scope aufgerufen, das eine graphische Darstellung in Echtzeit ermöglicht (Einzelheiten siehe Kapitel „VC-Scope – Graph-Plugin“ Seite 24).
Wechsel zu Grundeinstellung kann benutzt werden, um in die Grundeinstellung für den Block zu gelangen, der aktuell angezeigt wird. Dies sollte man nur unter Zuhilfenahme des Reparaturleitfadens tun, oder wenn man sich an ein anderes dokumentiertes Verfahren hält. Weitere Informationen im Kapitel „Grundeinstellung“ Seite 37. In der Demoversion bzw. im Online-Handbuch gelangen Sie dorthin, wenn Sie auf den entsprechenden Schaltknopf im Screen-Shot klicken.
Anmerkung: Mehrere Blöcke sind in der Grundeinstellung nicht erlaubt. Der Schaltknopf Wechsel zu Grundeinstellung ist absichtlich deaktiviert, wenn in der zweiten und dritten Reihe Blöcke aktiv sind. Um einen aktiven Block anzuhalten, klicken Sie auf das Feld, das die Blocknummer anzeigt (als ob Sie eine neue Nummer eingeben wollten). Bei Steuergeräten, die KWP-2000 oder CAN benutzen, ist diese Schaltfläche ebenfalls deaktiviert. Sie müssen in diesen Fällen zum Bildschirm „Grundeinstellung“ wechseln.
Die Daten, die in den einzelnen Meßwertblöcken dargestellt werden, variieren
stark je nach Steuergerät und je nach Modell und Baujahr. Einige Blöcke sind in
den Reparaturleitfäden dokumentiert, viele aber
nicht. Sie brauchen keine Bedenken zu haben, die Steuergeräte in Ihrem Fahrzeug
zu erforschen, indem sie alle Blöcke durchsuchen. Mit der Meßwertblock-Funktion
können Sie keine Änderungen im System vornehmen
und daher auch keinen Schaden anrichten!
VCDS versucht in jedem Fall, die Rohdaten aus dem Steuergerät in wirklichkeitsnahe Einheiten wie Grad C°, km/h usw. zu übersetzen. Zur Zeit werden alle Meßwerte in metrische Einheiten umgerechnet.
Anmerkung: Block 000 und jeder andere Block, der aus 10 Feldern besteht statt aus 4, sind Ausnahmen. Eine Umrechnung ist hier nicht möglich, weil das Steuergerät keine Information über den „Datentyp“ ausgibt. Blöcke dieser Art können nur in der obersten Reihe des Bildschirms angezeigt werden.
VCDS versucht auch, so gut wie möglich zu erläutern, was die Daten bedeuten. Leider sind die Informationen über den „Datentyp“ aus dem Steuergerät nicht sehr genau. Zum Beispiel kann VCDS sagen, daß ein bestimmtes Feld eine Temperatur enthält, aber die Daten vom Steuergerät lassen nicht erkennen, ob es die Kühlmitteltemperatur ist oder die Saugrohrtemperatur.
Zum besseren Verständnis unterstützt VCDS sogenannte
Labeldateien (Dateien mit angepaßten
Feldbezeichnungen) und zeigt den Namen der aktuell benutzten Label-Datei in der
linken oberen Ecke des Bildschirms mit an. Wenn Sie die Funktion „Meßwertblöcke“
aufrufen, sucht VCDS im Unterordner LABELS des Programmverzeichnisses nach
einer passenden Label-Datei des Typs *.LBL, deren Dateiname der VAG-Teilenummer
des ausgelesenen Steuergeräts entspricht, die Sie auf dem Bildschirm „Steuergerät
öffnen“
sehen können. Wenn eine solche Datei nicht zu finden ist, liefert VCDS
Standard-Feldbezeichnungen und stützt sich dabei auf eine “intelligente
Annahme” darüber, was ein bestimmter Datentyp bedeutet. Die älteren
Diagnosegeräte VAG 1551 und 1552 der Fachwerkstätten geben überhaupt keine
Erläuterungen, sondern zeigen nur, was in den Anzeigefeldern zu sehen ist.
Neuere Label-Dateien enthalten außer den
eigentlichen Labels, also den Bezeichnungen für die einzelnen Felder der
Meßwertblöcke, auch zusätzliche nützliche Informationen über vorhandene
Codierungsoptionen und Anpassungswerte für das betreffende Steuergerät.
Für die meisten Steuergeräte sind
Label-Dateien im Lieferumfang von VCDS bereits enthalten, weitere werden mit
regelmäßigen Updates nachgeliefert und können mit der im Programm integrierten Update-Funktion automatisch gesucht, heruntergeladen und installiert
werden (Einzelheiten hierzu im Kapitel „Einstellungen“ auf Seite 74). In dringenden Fällen können registrierte Inhaber
einer Programmlizenz eine Label-Datei für ein bestimmtes Steuergerät auch
kostenfrei direkt bei Auto-Intern anfordern. Die Erstellung kann allerdings
einige Tage bis einige Wochen dauern.
Bei Block 000, der aus 10 Feldern besteht,
können die Feldbezeichnungen aus Platzgründen nicht unterhalb der Felder
angezeigt werden. Daher sind für diesen Block spezielle Bezeichnungen entwickelt
worden, die in einer Sprechblase aufscheinen, wenn man auf das betreffende Feld
klickt. Solche Sprechblasen können auch bei allen anderen Feldern durch
Anklicken aktiviert werden. Sie zeigen dort Zusatzinformationen an wie z.B.
zugehörige Sollwerte.

Abtastrate: Manche
Steuergeräte liefern beim Auslesen eines einzigen Meßwertblocks selbst bei
aggressivster Protokoll-Taktung nicht mehr als ca. 3,5 Messungen pro Sekunde,
andere Steuergeräte ein Mehrfaches. Wenn 2 Blöcke gleichzeitig ausgelesen
werden, sinkt die Abtastrate natürlich um etwa die Hälfte und bei 3 Blöcken um
ca. 2/3.
Die Abtastrate variiert von Steuergerät zu Steuergerät und der PC hat ebenfalls einen gewissen Einfluß. Weitere Informationen siehe FAQ 2. Welche Abtastraten lassen sich bei der Kommunikation mit einem Steuergerät erzielen? im Anhang B.
Einige Steuergeräte (insbesondere AG4-Getriebe und Digifant-III-STG’s)
verwenden einen “hybriden” Datentyp, der es notwendig macht, eine lange
Kopfzeile auszulesen, wenn man die Blocknummern ändert. Das Auslesen mehrerer
Blöcke funktioniert zwar auch damit, aber die Abtastrate wird dabei wirklich miserabel. Wenn in der Anzeige der
Abtastrate permanent nur „Lese Kopfzeile“ zu sehen ist, handelt es sich um ein
solches Steuergerät.
Bei Motor-Steuergeräten, die KWP-2000 nutzen, wird auf dem Bildschirm „Meßwertblöcke“ ein Button Turbo angezeigt, mit dem die Abtastrate deutlich erhöht werden kann, in manchen Fällen auf über 30 Messungen pro Sekunde beim Protokollieren eines einzelnen Blocks. Voraussetzung ist hardwareseitig, daß der verwendete Diagnoseadapter mit einer eingebauten Hardware-Beschleunigung ausgestattet ist. Neuere Diagnoseadapter von Auto-Intern oder von Ross-Tech sind alle mit passender Hardware-Beschleunigung ausgestattet. Wird die Turbo-Taste betätigt, bleibt VCDS in diesem Hochgeschwindigkeits-Modus, bis Sie den Bildschirm „Meßwertblöcke“ schließen.
Wenn eine passende Label-Datei
für das ausgelesene Steuergerät existiert, können Sie die Funktion „Erweiterte
Meßwertblöcke“
nutzen, die Ihnen ermöglicht, 12 verschiedene, frei wählbare Meßwerte aus 12
verschiedenen Blöcken gleichzeitig darzustellen. Kehren Sie dazu mit der
Schaltfläche Fertig, zurück
zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“
zurück und klicken Sie dort auf die Schaltfläche Erweiterte Meßwerte. Weitere
Erläuterungen enthält das nachfolgende Handbuch-Kapitel ab Seite 19.
Die Schaltfläche Beschleunigung, die nur angezeigt wird, wenn einer der aktuell ausgelesenen Meßwerte sich auf eine Geschwindigkeit bezieht, öffnet den Bildschirm Beschleunigungsmessung, der Ihnen eine Messung der Motorleistung erlaubt. Näheres hierzu finden Sie auf Seite 21.
Wenn Sie auf die Schaltfläche Speichern klicken, werden die angezeigten Meßwerte dem laufenden Sitzungsprotokoll hinzugefügt (Einzelheiten hierzu im Kapitel „Daten protokollieren“ unten Seite 23).
Mit Fertig, Zurück gelangen Sie wieder zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“.
Um Echtzeitdaten während des Fahrens
beobachten zu können, nehmen Sie sich eine zweite Person als Fahrer zur Hilfe.
Wer fährt, sollte nicht zugleich die Daten beobachten!
Einschränkungen der Shareware-Version:
Nur die Blöcke 001-025 können ausgelesen werden, die Blöcke 000 und 026-255 sind blockiert.
Der Befehlsschaltknopf Wechsel zu Grundeinstellung ist blockiert.

VCDS



Die Funktion „Erweiterte Meßwerte“ verbessert
die Funktion „Meßwertblöcke“ insofern, als sie bis
zu 12 verschiedene Meßwerte aus bis zu 12 verschiedenen Blöcken darstellen kann
und auch den Inhalt jedes Felds, das zu einem Block gehört, in Klartext
anzeigt. Die gewünschten Meßwerte können durch
Ankreuzen auf dem 2. Bildschirm ausgewählt werden. Die getroffene Auswahl kann
in eine Einstellungs-Datei gespeichert und daraus jederzeit später wieder
geladen werden. Zum Speichern der Auswahl klicken Sie auf das VCDS-Logo in der
linken Ecke am oberen Rand des Auswahlbildschirms und wählen Sie aus dem
aufscheinenden Befehlsmenü den Befehl Speichere
Auswahl in Datei.... Zum Laden einer bestehenden Auswahldatei gehen Sie
genauso vor und wählen den Befehl Lade
Auswahl von Datei.... Damit ist es bei Steuergeräten, die diese Funktion
unterstützen, nicht mehr notwendig, zu wissen, in welchem Meßwertblock welcher
Meßwert angezeigt wird.
Allerdings setzt diese Funktion voraus, daß das Programm auf die erforderlichen Steuergerät-spezifischen Daten in Form einer geeigneten Label-Datei für das betreffende Steuergerät zurückgreifen kann (Einzelheiten zu den Label-Dateien im Kapitel „Meßwertblöcke“, Seite 17).
Abtastrate: Die Häufigkeit, mit der die Daten aktualisiert werden, hängt vom Steuergerät ab. Je mehr unterschiedliche Meßwertblöcke ausgewählt werden, desto geringer wird die Abtastrate. Der bereits im Kapitel Meßwertblöcke beschriebene Turbo-Modus von Steuergeräten, die KWP2000 oder das CAN-Protokoll nutzen, kann auch hier mit dem Button Turbo aktiviert werden (Genaueres zur Abtastrate und zum Turbo-Modus siehe oben Seite 18).
Bei Steuergeräten, die das UDS-Protokoll
nutzen, kann die Option UDS Abfragen
gruppieren, wenn sie eingeschaltet ist, manchmal eine deutliche
Beschleunigung der Abtastrate bewirken.
Wenn sich unter den angezeigten Meßwerten ein Geschwindigkeitswert befindet, öffnet die Schaltfläche Beschleunigung den Bildschirm Beschleunigungsmessung, der Ihnen eine Messung der Motorleistung erlaubt. Näheres hierzu finden Sie auf Seite 21.
Wenn Sie eine graphische Darstellung der ausgelesenen Daten sehen wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche Diagramm. Damit wird das Zusatzprogramm (Plugin) VC-Scope aufgerufen, das eine graphische Darstellung in Echtzeit ermöglicht (Einzelheiten siehe Kapitel „VC-Scope – Graph-Plugin“ Seite 24).
Mit der Schaltfläche Protokoll können auch auf diesem Bildschirm die ausgelesenen Meßwerte protokolliert werden. Einzelheiten dazu auf dem Bildschirm „Daten protokollieren“ Seite 23.
Mit Speichern
können Sie die ausgelesenen Meßwerte in ein Sitzungsprotokoll
speichern (Einzelheiten hierzu siehe unten im Kapitel „Daten protokollieren“
Seite 23)
Mit Fertig, Zurück gelangen Sie wieder zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“.
Warnung!
Um Echtzeitdaten während des Fahrens
beobachten zu können, nehmen Sie sich eine zweite Person als Fahrer zur Hilfe.
Wer fährt, sollte nicht zugleich die Daten beobachten!
Einschränkungen der Shareware-Version:
In der Shareware-Version ist diese Funktion nicht verfügbar..

VCDS
Diese Funktion kann vom Bildschirm „Meßwertblöcke“ oder „Erweiterte Meßwerte“ aus aufgerufen werden, wenn dort ein Meßwertblock mit Fahrgeschwindigkeitswerten ausgelesen wird. Für Nicht-VAG-Fahrzeuge erfolgt der Aufruf vom Bildschirm „Generisches OBD2/EOBD“ aus mit Klick auf die Schaltfläche Modus 1. Es erscheint dann der Befehlsschaltknopf Beschleunigung.
In der 1. Zeile wird die aktuelle
Geschwindigkeit und die bisher zurückgelegte Meßstrecke angezeigt. Die beiden
folgenden Zeilen enthalten Standardwerte. Wenn Sie in den beiden letzten Zeilen
eine Anfangs- und eine Endgeschwindigkeit sowie eine Entfernung eingeben, prüft
das Programm nach Klick auf Start
die Beschleunigung Ihres Fahrzeugs. Das Ergebnis können Sie mit der
Schaltfläche Speichern als
Protokolldatei im Unterverzeichnis LOGS des Programmverzeichnisses
(standardmäßig C:\PROGRAMME\VCDS-DT) speichern.
Hinweis: Wenn Sie auf die Schaltfläche Start
klicken, beginnt die Messung nicht sofort, sondern erst, wenn das Fahrzeug
anfährt.
Mit der
Schaltfläche Fertig, zurück
kehren Sie zum Bildschirm „Meßwertblöcke“ oder „Erweiterte Meßwertblöcke“
zurück.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Diese Funktion steht in der Shareware-Version nicht
zur Verfügung.

Sie können die Daten der Meßwertblöcke in
eine CSV-Datei protokollieren. Diese Art von Dateien kann mit EXCEL oder
anderen Tabellenkalkulationsprogrammen geöffnet und analysiert werden. Am
einfachsten ist die Auswertung aber mit dem programmeigenen Plugin VC-Scope,
das ein komfortables Werkzeug zur graphischen Darstellung von
Echtzeit-Protokolldaten bereitstellt (siehe Seite 24).
Wenn der Protokoll-Dialog aktiv ist, können Sie die Befehle Start, Stop und Weiterfahren nutzen, die alle mit demselben Befehlsschaltknopf ausgelöst werden, dessen Beschriftung sich entsprechend ändert. Mit Start beginnt die Protokollierung, mit Weiterfahren können Sie einen mit Stop unterbrochenen Protokollierungsvorgang wieder aufnehmen. Die Schaltfläche Markierung schreibt eine laufende Nummer in eine eigene Spalte der Protokolldatei. Dies kann bei der Datenanalyse hilfreich sein.
Mit Durchsuchen können Sie auf den Laufwerken Ihres Rechners den Ordner wählen, in den die aktuelle Protokolldatei gespeichert werden soll. Voreingestellt ist der Unterordner LOGS des Programmverzeichnisses von VCDS. Als Dateiname ist voreingestellt die Nummer des Steuergeräts, gefolgt von der derzeit angezeigten Meßwertblocknummer. Er kann beliebig abgeändert werden. Wenn Sie eine bestehende Datei verwenden, werden die neuen Daten an die alten angehängt.
Umschalten zur Grundeinst(ellung) ist derzeit während der Protokollierung nicht verfügbar. Sie können jedoch auch vom Bildschirm „Grundeinstellung“ aus eine Protokollierung starten.
Wenn VCDS darauf besteht, daß es keine Protokolldatei öffnen kann, fehlt wahrscheinlich der Unterordner LOGS in ihrem Programmverzeichnis, den Sie entweder selbst von Hand anlegen können oder durch Neuinstallation des Programms wieder gewinnen.
Mit Fertig, zurück kehren Sie zurück zum Bildschirm „Meßwertblöcke“.
Wenn beim Protokollieren die Option Nur Drehzahl exportieren aktiviert ist, wird nur die Motordrehzahl aufgezeichnet, und dies auch nur bei Meßwertblöcken, bei denen sie im ersten Feld angezeigt wird. Nullwerte werden unterdrückt. Diese Funktion kann nützlich sein, wenn das Protokoll an ein anderes Programm weitergegeben werden soll.
Zur graphischen Darstellung der protokollierten Daten mit MICROSOFT EXCEL gehen Sie vor wie folgt:
1. Geben Sie im Feld Dateiname ggf. einen anderen Namen an. Andernfalls wird die voreingestellte Datei benutzt.
2. Klicken Sie auf Stop, um den Protokollierungsvorgang zu beenden, und dann auf Schließen.
3. Öffnen Sie EXCEL und wählen Sie im Hauptmenü Datei/Öffnen. Ändern Sie die Voreinstellung im Feld Dateityp auf Alle Dateien (*.*) und suchen Sie die Protokolldatei auf, die Sie bearbeiten wollen.
4. Markieren Sie in der geöffneten Protokolldatei die Spalte mit den Daten, die Sie graphisch auswerten wollen.
5. Klicken Sie auf das Symbol Diagramm-Assistent und wählen Sie als Diagrammtyp den Typ Punkt (XY) und einen Diagrammuntertyp mit Linien.
Zusätzlich verfügt das Programm seit Version
805 auch über eine erweiterte Protokollfunktion, mit der sämtliche Daten aller
Bildschirme, die im Laufe einer Sitzung aufgerufen werden, als Sitzungsprotokoll (Session Log) nacheinander
in einer einzigen Datei abgespeichert werden können. Diese Funktion wird
gestartet über die Befehlsschaltfläche Speichern
auf jedem beliebigen Bildschirm, auf dem eine solche zu finden ist. Sie frägt
zunächst nach der Fahrzeug-Identnummer des angeschlossenen Fahrzeugs oder zeigt
sie automatisch an, wenn sie aus dem Fahrzeug ausgelesen werden konnte, dann
nach Kennzeichen, Kilometerstand und Auftragsnummer. Der Kilometerstand wird
ebenfalls automatisch ausgelesen, sofern das Fahrzeug dies zuläßt. Keine diese
Angaben ist zwingend erforderlich, doch werden sie benutzt, um daraus
automatisch einen Dateinamen für die Protokolldatei zu erzeugen, die im
Unterordner LOGS des Programmverzeichnisses abgespeichert wird. Sobald die
Protokolldatei erstellt ist, öffnet sich ein zusätzliches kleines Fenster, das
geöffnet bleibt, bis Sie es mit der Schaltfläche Fertig, zurück gezielt schließen oder bis Sie das Programm ganz
beenden.

Den Inhalt der Protokolldatei können Sie sich
mit der Schaltfläche Anzeigen/Drucken
jederzeit anzeigen oder ausdrucken lassen.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Wie bei der Funktion Meßwertblöcke.

VC-Scope wird bei Installation von VCDS
automatisch mit installiert. Es kann entweder über eine Verknüpfung im
VCDS-Ordner des Startmenüs selbständig aufgerufen werden, um gespeicherte
Meßwertblock-Protokolldateien abzuspielen, oder es kann direkt aus VCDS heraus
über die Schaltfläche Diagramm
auf dem Bildschirm „Meßwertblöcke“ oder „Erweiterte Meßwerte“ gestartet werden, um die aktuell ausgelesenen
Meßwertblock-Daten in Echtzeit graphisch darzustellen. Beides gleichzeitig ist
allerdings nicht möglich. Wenn VC-Scope als eigenständiges Programm läuft, startet
VCDS nicht. Wenn es über VCDS gestartet wurde, kann
es nicht gleichzeitig noch einmal als selbständiges Programm gestartet werden.
Ab Version 1.8 unterstützt VC-Scope auch die
graphische Darstellung von generischen OBD2-Meßwerten, die im Modus 1
ausgelesen werden.
Welche Daten graphisch dargestellt werden
sollen, können Sie durch Ankreuzen des unteren Kontrollkästchens rechts neben
dem betreffenden Feld bestimmen.
Am linken Rand des Graphen werden die eingestellten Minimal- und Maximalwerte für den jeweiligen Meßwert angezeigt, der ausgelesen wird.
Für die häufigsten Meßwerteinheiten wie Temperatur, Geschwindigkeit, Druck usw. enthält das Programm vordefinierte Minimal- und Maximalwerte, die auf dem Bildschirm „Einstellungen“ eingesehen und geändert können (siehe unten).
Sie können auch hier auf dem Hauptbildschirm geändert werden, indem Sie zunächst auf das betreffende Datenfeld klicken und dann im Abschnitt Vertikaler Maßstab die angezeigten Werte überschreiben. Die neuen Werte werden übernommen, sobald Sie einen neuen Durchlauf starten. Sie werden auch, verknüpft mit dem Steuergerät-Typ, der gerade ausgelesen wird, dauerhaft in einer editierfähigen Datei gespeichert, deren Namen aus der Teilenummer des Steuergeräts und der Dateiendung .SCL besteht. Diese Art von Dateien wird automatisch im Unterordner SCALING des Programmverzeichnisses von VCDS angelegt, sobald Sie eine Protokolldatei starten. Sobald Sie beim nächsten Mal ein Steuergerät gleichen Typs, d.h. mit derselben Teilenummer, auslesen, werden die hier gespeicherten Werte automatisch geladen und angezeigt, einschließlich eventueller Änderungen, die Sie zwischenzeitlich vorgenommen haben.
Wenn Sie beispielsweise einen TDI-Motor auslesen, führt der voreingestellte Maximalwert 6000 für die Drehzahl, der für Benzinmotoren gedacht ist, zu einer sehr geringen Auflösung der Kurvendarstellung. Die Auflösung wird verbessert, wenn der Maximalwert hier auf 4500 eingestellt wird.
Die voreingestellten Maßstabswerte unter dem Menübefehl Einstellungen bleiben von Änderungen auf dem Hauptbildschirm unberührt, weil sie vom Steuergerät-Typ unabhängig sind und nur geladen werden, wenn VCDS keine steuergerätspezifischen Informationen findet.
Im Abschnitt Horizontaler Maßstab können Sie die Pixelzahl verstellen, d.h. die Anzahl der Bildpunkte, mit der jeder ausgelesene Meßwert in der graphischen Kurve dargestellt wird. Je höher Sie die Pixelzahl einstellen, desto schärfer wird die Auflösung, d.h. desto genauer wird die Kurve. Voreingestellt ist 3.
Im Abschnitt Geschw(indigkeit) u(nd) Zeit können Sie durch Betätigen der Vor- und Rücktasten die Geschwindigkeit regulieren, mit der eine Protokolldatei abgespielt wird.
Hinweis: VC-Scope unterstützt derzeit noch keine Datenanhänge in Protokolldateien wie sie entstehen, wenn Sie beim Auslesen von Meßwertblöcken die Daten aus einer zweiten Sitzung in derselben Protokolldatei an die Daten einer ersten Sitzung anhängen lassen. Es werden nur die Daten der ersten Sitzung angezeigt und dann erscheint die Fehlermeldung „Unerwartetes Meßwertende“.
Sie können sich die einzelnen Meßwerte statt mit einer Kurve auch mit der Skala eines Zifferblatts anzeigen lassen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das kleine Farbfeld am rechten oberen Rand des Datenfelds klicken, das Sie anzeigen lassen möchten. Es erscheint dann ein eigener Bildschirm mit einem Zifferblatt, das den Instrumenten eines Armaturenbretts nachgebildet ist. Jeder Bildschirm kann einzeln beliebig verschoben und in seiner Größe verändert werden. Rechtsklick mit der Maus auf das Zifferblatt eröffnet ein Menü mit Einstellmöglichkeiten für das äußere Aussehen und zum Setzen von Markierungen für Minimal- und Maximalwert.

Um die Voreinstellungen des Programms zu verändern, klicken Sie links oben im Programmfenster auf das ROSS-TECH-Symbol und wählen Sie aus der aufklappenden Auswahlliste den Befehl Einstellungen.

Einstellungen
Im Abschnitt Farben können die Farben der Linien, des Hintergrunds und des Gitternetzes eingestellt werden.
Im Abschnitt Standardskalierung finden sich vordefinierte Minimal- und Maximalwerte für die 10 häufigsten Maßeinheiten beim Auslesen von Daten aus Meßwertblöcken, die den vertikalen Maßstab für deren graphische Darstellung auf dem Hauptbildschirm festlegen. Durch Betätigen der Pfeiltasten können Sie sich die Werte anzeigen lassen. Sie sind in der editierfähigen Datei DEFAULTS.CFG im Unterordner SCALING des Programmverzeichnisses von VCDS gespeichert und werden von VC-Scope geladen und als allgemeiner Standard benutzt, wenn das Programm den Typ des Steuergeräts noch nicht kennt, das ausgelesen wird. Sendet das Steuergerät Daten eines Typs, für den VC-Scope die passende Maßeinheit nicht kennt, setzt es den Minimalwert auf 0 und den Maximalwert auf 100. Sobald sich im Ordner SCALING jedoch eine spezifische Einstellungs-Datei findet, die zum Steuergerät paßt, wird diese geladen und angewendet, einschließlich eventuell darin gespeicherter benutzerdefinierter Einstellungen (s dazu oben).
Die Maßstabs-Voreinstellungen lassen sich ändern, indem man die vorgefundenen Werte in den Eintragungsfeldern einfach überschreibt und auf Speichern / Ende klickt. Mithilfe der Schaltfläche Neu können auch neue Maßeinheiten festgelegt werden.
Im Abschnitt Reichweite und Verbrauch können auf dieselbe Weise Maximalwerte für die graphische Darstellung entsprechender Meßwerte festgelegt werden. Im Feld Durchschnittsfaktor legen Sie fest, aus wieviel einzelnen Meßwerten VC-Scope einen Durchschnitt bilden soll, um bei starken Abweichungen den Kurvenverlauf zu dämpfen. Mit dem Standardwert 1 wird gar kein Durchschnitt gebildet.
Anmerkung: Mit VC-Scope können Sie Protokolldateien abspielen, die mit jeder beliebigen Version von VCDS erstellt wurden. Um laufende Betriebsdaten in Echtzeit darzustellen, benötigen Sie mindestens Version 303.1 oder jede neuere Version von VCDS.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Nur das erste Feld jedes Meßwertblocks wird angezeigt.

Diese Funktion liest aus älteren
Steuergeräten, die mit KWP-1281 arbeiten, Echtzeitdaten aus. Allerdings gibt
der Datenstrom aus dem Steuergerät nicht den geringsten Hinweis, was die Rohdaten
bedeuten oder wie sie in wirklichkeitsnahe Werte umzurechnen wären. Sie
brauchen dazu den einschlägigen Reparaturleitfaden. Die Funktion wird selten
benutzt, aber sie wird benutzt, z.B. bei einigen OBD1-konformen V6-Motoren mit
2,8L und 12V.
Mit den Tasten Auf und Ab können Sie die verfügbaren Blöcke durchsuchen (000 - 255 in den meisten Steuergeräten). Es wird häufig Lücken bzw. Blöcke geben, die nicht besetzt sind. In diesem Fall zeigt VCDS die Meldung ”Fehler: Block xxx nicht verfügbar” bzw. „n.v.“ oder die Anzeigefelder bleiben einfach leer.
Mit Fertig, zurück kehren Sie zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“ zurück.
Hinweis: Wenn ein Steuergerät die Funktion „Fehlerpfade“ unterstützt, unterstützt es keine Einzelmeßwerte.
Daher erscheint auf dem Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion
wählen“ im Feld Grundfunktionen statt der Option Einzelmeßwert dann die Option Fehlerpfade.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Keine.

Die Readiness-Prüfung ermöglicht es, bei OBD-
bzw. OBD2-konformen Fahrzeugen die Funktionsbereitschaft von 8 abgasrelevanten
Fahrzeugsystemen abzufragen. Ergebnis dieser Abfrage ist der 8-stellige
Readiness-Code, von denen jede Stelle einem überwachten System entspricht. Wenn
alle Systeme “Bestanden” anzeigen, heißt das, daß alle Systeme die vorgeschriebenen
Funktionstests bestanden haben.
Wenn Fehlercodes gelöscht werden oder die Spannungsversorgung des Steuergeräts unterbrochen wurde, werden immer alle Readiness-Bits auf “Fehlgeschlagen“ gesetzt. Die meisten Fahrzeuge haben nicht alle 8 Systeme, so daß die Bits für Systeme, die in Wirklichkeit im Fahrzeug nicht vorhanden sind, “Bestanden” ausweisen, sobald der Strom wieder eingeschaltet wird.
Der vorstehende Screen-Shot wurde aufgenommen unmittelbar nach Löschen der Fehlercodes in einem 1997er VR6. Man sieht, daß das Fahrzeug keine Überwachung der Abgasrückführung, Katalysatorheizung oder Klimaanlage unterstützt. Es hat weder Abgasrückführung noch Katalysatorheizung, wohl aber eine Klimaanlage, doch eine Überwachung ist nur erforderlich, wenn das System ozonzerstörendes Kältemittel (R12) verwendet.
Es erfordert eine Vielzahl spezifischer
Fahrbedingungen, um alle Systeme zu testen. Dazu können Sie das Fahrzeug
einfach 2 – 3 Tage fahren und dabei darauf achten, daß zumindest eine kurze
Autobahn-Fahrt mit absolviert wird. Wenn Sie schneller zum Ziel gelangen
wollen, können Sie auch ein sehr spezielles und kompliziertes Verfahren
anwenden, das im Abschnitt „Eigendiagnose“ des Reparaturleitfadens für ihren
Motor zu finden ist, oder Sie können die Readiness-Prüfung durch eine geführte
Prozedur erzwingen, wie sie unten beschrieben wird.
Seit Version 409 kann VCDS auch bei modernen
TDI-Motoren die Readiness-Bits in Klartext übersetzen. Dazu sind nicht einmal
die aktuellen VAG-Testgeräte VAS 5051/52 imstande.
Mit Klick auf Speichern können Sie die angezeigten Ergebnisse in eine
Sitzungsprotokolldatei speichern, die im Unterverzeichnis LOGS des
Programmverzeichnisses abgelegt wird (Einzelheiten hierzu im Kapitel „Daten protokollieren“ Seite 22).
Mit der Befehlsschaltfläche Readiness setzen kann bei
Motorsteuergeräten, die diese Funktion unterstützen, eine Geführte Prüfroutine
zur Erzeugung der Readiness-Codes aufgerufen werden, die den Benutzer mittels
entsprechender Anweisungen am Bildschirm durch die Prüfroutine führt.
Voraussetzung dafür ist eine passende Label-Datei mit den
erforderlichen Informationen (Einzelheiten zu den Label-Dateien im Kapitel „Meßwertblöcke“ Seite 17). Für einige der in Frage kommenden Motoren sind
passende Label-Dateien in Arbeit oder bereits vorhanden, soweit sie fehlen,
können sie bei Auto-Intern angefordert werden. Allerdings kann die Erstellung
u.U. einige Wochen dauern. Wenn die Readiness-Prüfung bestanden wurde oder
keine passende Label-Datei zur Verfügung steht, ist die in Rede stehende Option
inaktiv.

Mit der Schaltfläche Zurück gelangen Sie wieder zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“.
Anmerkung: Die Funktion „Readiness“ ist nur in
OBD2-/EOBD-konformen Motorsteuergeräten verfügbar. OBD2-/EOBD-konform müssen
alle US-Fahrzeuge seit Baujahr 1996, europäische Benzin-Fahrzeuge seit Baujahr
2001 und europäischen Diesel-Fahrzeuge seit Baujahr 2003 sein. Manche älteren
TDI-Modelle und ältere Fahrzeuge, die nicht für den US-Markt bestimmt waren,
unterstützen diese Funktion nicht, obwohl sie ansonsten OBD2-konform sind. OBD1
erforderte keinerlei Überwachung.
V6-Motoren mit 2,8 L und 12V können Readiness-Bits in Meßwertblock 029 oder nahe dabei gespeichert haben.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Keine.

VCDS
Auf diesem Bildschirm werden zusätzliche Informationen zum
Steuergerät angezeigt, die nicht auf den Bildschirm „Steuergerät öffnen“ unterzubringen sind.
Diese Funktion fehlt bei Steuergeräten, die
das alte KWP-1281-Protokoll benutzen. Nicht alle Steuergeräte unterstützen die
Erweiterte Identifikation in vollem Umfang. Daher wird die Anzahl der
Informationen, die auf diesem Bildschirm angezeigt werden, von Steuergerät zu
Steuergerät variieren. Wird ein „ASAM-Datensatz“ und eine „ASAM-Datensatz
Version“ angezeigt, so arbeitet das Steuergerät mit dem UDS-Protokoll.
Kopieren kopiert die angezeigten Informationen in die
Zwischenablage und gibt Ihnen die Möglichkeit, sie in ein Textprogramm Ihrer
Wahl zu übernehmen, z.B. in eine NOTEPAD-Datei.
Speichern speichert die Informationen in eine Datei im
Nur-Text-Format in den Unterordner LOGS des Programmverzeichnisses auf dem PC.
Mit der Schaltfläche Zurück gelangen Sie wieder zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Keine.

VCDS
Die Login-Funktion muß bei einigen (nicht bei allen) Steuergeräten benutzt
werden, bevor man sie codieren oder Anpassungswerte ändern kann. Bei anderen
aktiviert sie bestimmte Funktionen, z.B. den Tempomaten. Wenn ein Steuergerät mit dem KWP2000-Protokoll
arbeitet, heißt die vorliegende Funktion „Codierung II“.
Gültige Login-Codes sind im Reparaturleitfaden Ihres Fahrzeugs zu finden. Eventuell enthält auch die Label-Datei (siehe hierzu Kapitel „Meßwertblöcke“ Seite 17) für das betreffende Steuergerät Login-Vorschläge. Sie werden dann in einer Sprechblase angezeigt, wenn man mit der Maus über das Eintragungsfeld Login-Eingabe fährt.
Die
Login-Codes müssen auf dem vorliegenden Bildschirm immer 5-stellig eingegeben
werden. Evtl. fehlende Stellen bei 1-, 2-, 3- oder 4-stelligen Codes sind durch
Nullen aufzufüllen.
Wählen Sie 7-stellige PIN benutzen, wenn Sie zu den Funktionen für Schlüssel- und Wegfahrsperrenanpassung mithilfe 7-stelliger Geheimnummern gelangen wollen. Einzelheiten hierzu finden Sie im einschlägigen Kapitel auf Seite 35. In der Online-Version des Handbuchs klicken Sie auf die Schaltfläche, um dorthin zu gelangen.
Benutzen Sie die Schaltknöpfe OK, um den Login-Code zu speichern und dann um zum Bildschirm “Steuergerät öffnen / Funktion wählen” zurückzukehren. oder Abbrechen, um ohne Speicher wieder dorthin zu wechseln.
Die folgende Warnung erscheint in der rechten oberen Ecke des Bildschirms „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“, wenn die Verbindung abgebrochen ist, nachdem Sie sich angemeldet haben. Sie müssen sich dann erneut einloggen.

Die häufigste Ursache für diese Meldung ist ein falscher Login-Code oder eine 7-stellige PIN/Geheimnummer, die auf einer falschen Wegfahrsperren-ID beruht bzw. falsche Eingaben auf dem Bildschirm „PIN-Eingabe“.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Keine.

VCDS
Die Funktion Zugriffsberechtigung ersetzt bei einigen KWP-2000-Steuergeräten die Funktion „Login bzw. Codierung II“ und arbeitet genau wie diese: Sie ist in manchen Fällen erforderlich, bevor eine Codierung oder eine Anpassung vorgenommen werden kann. Bei anderen Steuergeräten dient sie der Aktivierung bestimmter Fähigkeiten, z.B. des Tempomaten. Gültige Schlüssel für die Zugriffsberechtigung sind im Reparaturleitfaden für das betreffende Fahrzeug zu finden. VCDS zeigt eine Übersicht passender Schlüssel an, wenn eine entsprechend detaillierte Label-Datei (siehe hierzu Kapitel „Meßwertblöcke“, Seite 17) für das betroffene Steuergerät vorliegt. Die Anzeige erfolgt in einer Sprechblase, wenn die Maus über das Eingabefeld bewegt wird.
Die Schaltfläche 7-stellige PIN benutzen öffnet
auch hier den Bildschirm „PIN-Eingabe“,
auf dem 7-stellige PIN-Codes eingegeben werden können (siehe Seite 35). Dies ist bei manchen neueren Fahrzeugmodellen wie
dem VW Touareg z.B. bei der Programmierung von Wegfahrsperren nötig.
Mit OK wird die eingegebene Zugriffsberechtigung
gespeichert und zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“
zurückgeschaltet. Mit Abbrechen
kehren Sie ohne Speichern zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“
zurück.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Diese Funktion steht in der
Shareware-Version nicht zur Verfügung.

VCDS
![]()

Der Dialog zur PIN-Eingabe wird für Schlüsselanpassung und Anpassung von Wegfahrsperren ab der 3. Generation benutzt. Einzugeben sind die folgenden Daten:
· Die 7-stellige PIN, die eine VAG-Fachwerkstatt speziell für Ihre Wegfahrsperren-ID erzeugt hat
·
Das Datum, an dem die Geheimnummer von der
VAG-Fachwerkstatt erzeugt worden ist, mit Tag, Monat
und Jahr
·
Die Betriebsnr der VAG-Fachwerkstatt, die die Geheimnummer
erzeugt hat
·
Die Importeur(snr.) der VAG-Fachwerkstatt, die die Geheimnummer
erzeugt hat
Die Geheimnummer alleine ist nutzlos, wenn auch nur eine der anderen Angaben fehlt.
Anmerkung: Die erforderlichen Angaben als Privatmann oder freie Werkstatt von einer VAG-Fachwerkstatt zu erhalten, war schon früher zuweilen nicht ganz einfach. Seit 2005 sind die Händler und Fachwerkstätten des VAG-Konzerns auf ein neues Kommunikationsnetz umgestellt worden, bei dem die Geheimnummer von den VAG-eigenen Diagnosegeräten direkt aus einem Zentralrechner ausgelesen und ins angeschlossene Fahrzeug eingespeichert wird, ohne daß das Werkstattpersonal sie überhaupt noch sehen kann. VCDS kann mit dem internen Kommunikationsnetz des VAG-Konzerns nicht zusammenarbeiten. Unter diesen Bedingungen kann die Funktion zur Eingabe von PIN-Codes im Programm nur noch genutzt werden, wenn man spezielle Zusatzgeräte einsetzt, mit denen die PIN aus einem der betroffenen Steuergeräte direkt ausgelesen wird (z. B. VAGdashCom oder Login Detector).
Klicken Sie nach der Eingabe auf die Schaltfläche OK. Wenn eine der Eingaben falsch war, erhalten Sie die Fehlermeldung „Diese Kombination von Eingaben ist unplausibel“. Wenn die Geheimnummer vom Programm akzeptiert worden ist, schaltet es zurück auf den Bildschirm „Login“ oder „Anpassung“, je nachdem, von wo aus Sie die Funktion „7-stellige PIN benutzen“ aufgerufen haben. Dort sollte nun als Login-Code bzw. als neuer Anpassungswert XXXXX angezeigt werden.
Anmerkung: Anders als mit den
VAG-eigenen Diagnosegeräten der VAG-Fachwerkstätten kann mit VCDS dieselbe PIN
auch künftig jederzeit wieder für dasselbe Fahrzeug benutzt werden, solange Sie die zugehörigen Daten noch verfügbar haben
(Geheimnummer, Datum, Betriebsnummer und Importeursnummer.).
Mit Abbrechen gelangen Sie ohne Änderungen zurück zum Login-Dialog oder zum Bildschirm „Anpassung“.
Einschränkungen der Shareware-Version:
In der Shareware-Version ist diese Funktion nicht verfügbar.

VCDS
![]()

Dieser Bildschirm erscheint, wenn ein Steuergerät im Grundeinstellungs-Modus
ist. Der Grundeinstellungs-Modus
ist den
Meßwertblöcken sehr ähn
lich, und der Inhalt der einzelnen Anzeigegruppen ist
gleich. Der Unterschied liegt darin, daß das Steuergerät in diesem Modus verschiedene Justierungen vornehmen kann. Bei
Fahrzeugen mit Doppelsteuergeräten für die Motorelektronik (z.B. beim Audi R8)
wird der Grundeinstellungsmodus für beide Steuergeräte über die Adresse 31 – Motorelektr(onik) Verb(un)d
angewählt.
Warnung!
Sie sollten den speziellen Reparaturleitfaden für Ihr Fahrzeug (oder eine andere Dokumentation) zu Rate ziehen, bevor Sie mit der Grundeinstellungsfunktion arbeiten. Wenn Sie die vorgeschriebenen Prozeduren nicht genau befolgen, können Sie damit ernsten Schaden am Fahrzeug anrichten.
Sie können zwar mit den Schaltknöpfen Auf und Ab die verfügbaren Meßwertblöcke genauso durchsuchen wie auf dem Bildschirm “Meßwertblöcke”, aber das ist eher nicht zu empfehlen, weil Sie unter Umständen das Steuergerät in den Grundeinstellungsmodus für einen Block versetzen, den Sie gar nicht ändern wollten.
Sie können auch direkt eine Blocknummer eingeben und auf Start klicken.
Anmerkung: Mehrere Blöcke sind im Grundeinstellungs-Modus nicht erlaubt.
Bei Steuergeräten, die das alte
KWP-1281-Protokoll nutzen, beginnt die Grundeinstellung sofort nach Klick auf
den Start-Knopf. Bei manchen
Steuergeräten mit KWP2000- oder CAN-Protokoll zeigt VCDS am rechten oberen
Bildschirmrand einen Ein/Aus/Weiter-Befehlsschaltknopf,
der betätigt werden muß, um die Grundeinstellung zu starten, es aber auch
erlaubt, sie wieder auszuschalten und trotzdem weiterhin die ausgelesenen Werte
der Meßwertblöcke zu sehen.
Die Schaltfläche Wechsel zu Meßwertblöcken schaltet in den passiven (und
„sicheren“) Meßwertblock-Modus um. Sie funktioniert nur bei Steuergeräten mit
KWP-1281-Protokoll.
Alle anderen Erläuterungen zu den Angaben auf
dem Bildschirm „Meßwertblöcke“ gelten hier ebenso,
insbesondere das, was dort zu den sog. Label-Dateien gesagt
wird (siehe Seite 15).
Sie können mit den Schaltflächen Protokoll eine
Datenprotokollierung und mit Diagramm
das programmeigene Graph-Plugin VC-Scope für eine graphische Darstellung der
ausgelesenen Daten starten, während Sie im Grundeinstellungsmodus sind.
Einzelheiten hierzu finden Sie im Kapitel „Daten protokollieren“
Seite 22 und „VC-Scope“
Seite 24. Wenn Sie Meßwertblock 000 oder, bei V6-TDI-Motoren,
Meßwertblock 004 auslesen, ändert sich die Beschriftung der Schaltfläche Diagramm zu TDI-Graph, und Sie haben die Möglichkeit, das gleichnamige
Zusatzprogramm aufzurufen, um den Einspritzbeginn Ihres Motors zu prüfen (siehe
Kapitel „TDI-Graph“ Seite 40).
Wenn VCDS eine passende technische
Dokumentation für das gewählte Steuergerät enthält (Label-Datei o.ä., siehe Seite 17), können Sie dokumentierte Blöcke zu einzelnen
Grundeinstellungsprozeduren auch direkt aus einer Auswahlliste auswählen. Bei
Steuergeräten mit UDS-Protokoll werden Block- und Kanal-Nummern grundsätzlich
nicht mehr angezeigt. Die Auswahl erfolgt in diesen Fällen nur noch über eine
dokumentationsbasierte Auswahlliste.

UDS-Steuergeräte liefern während des Ablaufs einer Grundeinstellung ggf. Handlungsanweisungen, die von VCDS angezeigt werden. Außerdem können UDS-Steuergeräte während der Grundeinstellung auch Meßwerte anzeigen.
Mit Klick auf Speichern können Sie die angezeigten Werte in eine
Sitzungsprotokolldatei speichern, die im Unterverzeichnis LOGS des
Programmverzeichnisses abgelegt wird (Einzelheiten hierzu im Kapitel „Daten protokollieren“ Seite 22).
Benutzen Sie den Schaltknopf Fertig, Zurück, um zum Bildschirm “Steuergerät öffnen / Funktion wählen” zurückzukehren.
Am meisten verwendet wird die
Grundeinstellungs-Funktion, um die Drosselklappeneinheit zu adaptieren. Eine
andere häufige Anwendung ist das Entlüften der ABS-Hydraulik-Einheit in neueren
Fahrzeugen. Sie sollten vorher im Reparaturleitfaden für Ihr Fahrzeug
nachschlagen, bevor Sie das versuchen.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Diese Programmfunktion steht in der Shareware-Version nicht zur Verfügung.

VCDS

Dieses Zusatzprogramm erlaubt Ihnen, bei
einem TDI-Motor mit Verteilereinspritzpumpe den eingestellten Einspritzbeginn
zu prüfen. Dies ist nach jedem Wechsel des Zahnriemens und auch sonst hin und
wieder erforderlich, um den Verschleiß am Zahnriemen auszugleichen. Das Standardverfahren
besteht darin, den Motor bei B (85° C oder mehr) im Leerlauf laufen zu lassen,
in VCDS den Meßwertblock 000 für den Motor aufzurufen, in die Grundeinstellungen
umzuschalten und mit Klick auf die Befehlsschaltfläche TDI-Graph die Felder Nr. 2 (Einspritzbeginn) und Nr. 9 (Kraftstofftemperatur)
in einem speziellen Graphen anzeigen zu lassen. Bei V6-TDI-Motoren muß
Meßwertblock 004 aufgerufen werden.
TDI-Graph zeigt den Einspritzbeginn graphisch in Echtzeit. Es liefert zugleich auch im Feld Ergebnis einen Kommentar, der Ihnen sagt, ob alle Bedingungen für die Prüfung des Einspritzbeginns erfüllt sind (bspw. wenn die Prüfung ohne laufenden Motor versucht wird), und ob Ihre Einspritzzeit innerhalb der Spezifikation liegt oder nicht.
Wenn Sie wegen Instabilität des Einspritzbeginns an Ihrem Motor Schwierigkeiten haben, den Wert auf dem Graphen zu erkennen, können Sie durch Anklicken der Option Wolke (gemeint: „Kumuliert“) die letzten 100 Meßwerte kumuliert anzeigen lassen. Sie sehen dann an Form und Umfang der Meßwert-Kumulation, wie instabil der Einspritzbeginn ist. Der durchschnittliche Einspritzbeginn liegt wahrscheinlich genau in der Mitte der Kumulation.
Die Option 80°C=Heiß erlaubt, wenn sie angekreuzt wird, eine Kühlmitteltemperatur von 80°C als warm genug anzugeben. Es wird empfohlen, sie nur zu benutzen, wenn die Umgebungstemperatur so kalt ist, daß der Motor im Leerlauf nicht wärmer wird als 80°C.
Schritt für Schritt:
· Starten Sie den Motor
· Starten Sie VCDS
· Klicken Sie Auswahl auf dem Eingangsbildschirm
· Klicken Sie auf 01- Motorelektronik
· Klicken Sie auf Meßwerteblock – 08
· Stellen Sie im Feld Block 000 ein
·
Klicken Sie auf Wechsel zu Grundeinstellung
· Klicken Sie auf die Schaltflfäche TDI-Graph
Es ist völlig normal, wenn während dieser
Prozedur die Glühkontroll-Lampe aufleuchtet und das Motorgeräusch sich leicht ändert.
Anmerkung: Bei Motoren mit Pumpe-Düse-Einheit (PD-Motoren) und mit
Common-Rail-Injektoren (CR-Motoren) kann und braucht der Einspritzbeginn nicht
elektronisch eingestellt zu werden, weil er vom Steuergerät elektronisch
geregelt wird.
Anmerkung: TDI-Graph funktioniert nur als Plugin des Hauptprogramms VCDS und kann nur von dort aus aufgerufen werden. Wenn Sie es direkt starten, erhalten Sie lediglich eine Fehlermeldung.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Diese Funktion steht in der
Shareware-Version nicht zur Verfügung.

Die Stellglieddiagnose wird benutzt, um die elektrischen Ausgänge eines Steuergeräts zu testen (und die Verkabelung, die es mit den verschiedenen Geräten verbindet). Unter dem KWP-2000-, CAN- und UDS-Protokoll werden gleichzeitig Meßdaten geliefert, wenn das angeschlossene Steuergerät diese Funktion unterstützt.
Die meisten bisher in Gebrauch befindlichen Steuergeräte unterstützen nur das ältere Verfahren der automatisch ablaufenden sequentiellen Stellglieddiagnose, bei der allein das Steuergerät bzw. ein darin gespeichertes Programm bestimmt, welche Stellglieder getestet und in welcher Reihenfolge sie aktiviert werden. Sobald eine solche sequentielle Diagnose gestartet worden ist, wird das Testprogramm weitgehend automatisch abgearbeitet. Neuere Steuergeräte unterstützen jedoch die elegantere Methode der selektiven Stellglieddiagnose, die dem Benutzer erlaubt, ein bestimmtes Stellglied auszuwählen und es direkt testen zu lassen, ohne ein komplettes, festgelegtes Prüfprogramm ablaufen lassen zu müssen. Bei manchen Steuergeräten können einzelne Stellglieder überhaupt nur auf diese selektive Weise getestet werden. Allerdings ist hierfür eine passende Label-Datei zwingend erforderlich, in der die notwendigen Daten enthalten sind (zu den Label-Dateien siehe Kapitel „Meßwertblöcke“, Seite 17). Es gibt keine Möglichkeit, ein Steuergerät direkt abzufragen, welche Stellglieder es unterstützt.
Wenn Sie eine selektive Stellglieddiagnose starten wollen, markieren Sie die Option Selektive Stellglieddiagnose und wählen Sie dann im Dropdown-Listenfeld am oberen Bildschirmrand das gewünschte Stellglied aus. Mit Klick auf Start beginnt die Diagnose.
Wenn das Dropdown-Listenfeld keine Einträge enthält, unterstützt das angeschlossene Steuergerät keine selektive Diagnose und Sie müssen stattdessen mit der Option Sequentielle Stellglieddiagnose die sequentielle Diagnose wählen, die Sie ebenfalls mit dem Schaltknopf Start in Gang setzen.
Bei der automatischen sequentiellen Diagnose wechselt dieser Schaltknopf, wenn sie einmal gestartet worden ist, die Beschriftung zu Weiter. Die sequentielle Diagnose läuft schrittweise ab und bleibt nach Auslesen und Anzeige der Ergebnisse für jedes getestete Stellglied stehen, bis der Benutzer auf Weiter klickt. Welche Stellglieder in welcher Reihenfolge getestet werden, läßt sich nur dem einschlägigen Reparaturleitfaden entnehmen.
Eine sequentielle Diagnose kann nicht mehr abgebrochen werden, wenn sie einmal gestartet wurde. Wenn Sie während des Ablaufs auf Fertig, Zurück klicken, gelangen Sie zwar zurück zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“, aber die Diagnose läuft dennoch weiter! Bei der selektiven Diagnose wechselt der Schaltknopf Start nach Diagnosebeginn seine Beschriftung zu Stop und kann dann zum Beenden des Vorgangs benutzt werden.
Bei sequentieller Diagnose erlauben die meisten Steuergeräte nur einen
Durchgang je Sitzung. Wenn Sie die Diagnose bis zum Abschluß durchlaufen
lassen, ermöglicht VCDS Ihnen, zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren, ohne
die Sitzung zu beenden, aber es kann
sein, daß kein weiterer Durchgang möglich ist. Wenn Sie dennoch einen weiteren
Durchgang brauchen, schließen Sie das Steuergerät
von Hand und wählen Sie es erneut an. Bei einigen Fahrzeugen müssen Sie die
Zündung aus- und wieder einschalten oder sogar den Motor neu starten (um den
Kraftstoff aus den Zylindern zu entfernen, der
zuvor bei der Ansteuerung der Einspritzventile eingespritzt worden ist).
Steuergeräte, die mit dem UDS-Protokoll
arbeiten, lassen gleichzeitiges Auslesen von Meßwerten während der
Stellglieddiagnose zu und erleichtern damit die Prüfung, ob ein bestimmter Ausgang
spezifikationsgemäß funktioniert.
Einige Ausgänge erfordern zusätzliche Vorkehrungen, bevor sie aktiviert werden können, z.B. die Einspritzdüse. Um diese zu aktivieren, muß das Gaspedal getreten (und in einigen Fällen wieder freigegeben) werden. Genaue Einzelheiten finden sich im Reparaturleitfaden.
Bei den meisten Systemen ist die
Stellglieddiagnose nur möglich, wenn der Motor nicht läuft.
Es ist als normal anzusehen, wenn während einer laufenden Stellglieddiagnose die Meldung „Kurzschluss nach Masse“ erscheint. Das Steuergerät stellt fest, welches Stellglied gerade getestet wird, indem es eine Fehlercode-Nummer sendet. Bei vielen Steuergeräten enthält die Fehlercode-Beschreibung den Fehler „Kurzschluss nach Masse“, weil an einer Seite des getesteten Stellglieds ständig eine Spannung von 12V anliegt und das Steuergerät den Stromkreis schließt (und das Stellglied damit aktiviert), indem es die andere Seite nach Masse zieht.
Warnung:
Benutzen Sie niemals die Stellglieddiagnose-Funktion an irgendeinem System, solange das Fahrzeug fährt. Am ABS-Bremssystem kann die Stellglieddiagnose die Bremsen vorübergehend komplett außer Kraft setzen und zum Blockieren und Freigeben einzelner Räder führen.
Es wird dringend empfohlen, den Reparaturleitfaden für Ihr spezielles Fahrzeug zu Rate zu ziehen, bevor Sie an irgendeinem Steuergerät eine Stellglieddiagnose durchführen, damit Sie wissen, was Sie erwartet.
Wenn Sie versuchen, eine Stellglieddiagnose
an einem Airbag-Steuergerät durchzuführen, erhalten Sie die Warnmeldung „Eine
Stellglieddiagnose am Airbagsteuergerät kann zu unerwarteten Ergebnissen (z.B.
Liegenbleiber) führen!“ Fahren Sie daraufhin nur fort, wenn Sie sich im Reparaturleitfaden
vergewissert haben, daß keine speziellen Vorkehrungen erforderlich sind.
Beispielsweise wird beim VW Touareg eine spezielle Prozedur nötig, um das
Fahrzeug wieder starten zu können, wenn Stellglieddiagnosen am
Airbag-Steuergerät durchgeführt worden sind.
Benutzen Sie den Befehlsschaltknopf Fertig, Zurück, um zum Bildschirm „Steuergerät öffnen/Funktion wählen“ zurückzukehren.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Diese Programmfunktion steht in der Shareware-Version nicht zur Verfügung.

VCDS


Die Funktion Codierung wird benutzt, um verschiedene
Optionen in einem Steuergerät einrichten zu können.
Warnung!
Sie sollten den VW-Reparaturleitfaden (oder irgendeine andere
Verfahrensdokumentation) für Ihr spezielles Fahrzeug heranziehen, bevor Sie
versuchen, ein Steuergerät zu codieren. Zum Allermindesten
sollten Sie sich die ursprüngliche Codierung notieren, um sie manuell wieder
herstellen zu können, wenn die Änderung der Codierung fehlschlägt. Es gibt
keinen anderen Weg, um Änderungen rückgängig zu machen und die ursprünglichen
Werte wieder herzustellen.
Anmerkung: Einige Steuergeräte erfordern ein gültiges Login,
bevor sie codiert werden können.
In vielen Fällen können Sie Betriebsn(umme)r, die (VZ/)Importeursn(umme)r wie auch
die Geräten(umme)r unverändert
lassen oder eine beliebige andere eintragen. Die Felder sind so voreingestellt,
daß sie unverändert bleiben, wenn Sie nicht auf dem Bildschirm „Einstellungen“ eine entsprechende Angabe gemacht haben (Einzelheiten
Seite 73). Allerdings kann es für die Codierung vieler neuer Steuergeräte
erforderlich werden, in den betroffenen Feldern Werte einzugeben, die das
Steuergerät als plausibel akzeptiert. Wenn also ein Steuergerät eine neue Codierung
nicht akzeptiert,
geben Sie im Feld Betriebsnummer
den Wert 12345, im Feld (VZ/)Importeursnummer
den Wert 123 und im Feld Gerätenummer
den Wert 12345 ein.
Bei älteren Steuergeräten besteht die
Codierung aus 5 oder 7 numerischen Stellen (sog. kurze Codierung), die im Feld Codierung einzutragen sind. Mit
Klick auf OK wird die
Codierung übernommen, sofern sie möglich ist. Ist eine Codierung falsch, so
wird sie ohne besondere Fehlermeldung einfach nicht übernommen.
Wenn eine geeignete Label-Datei
(siehe hierzu Kapitel „Meßwertblöcke“ Seite 17) geladen ist, öffnet sich beim Klicken auf das Feld Codierung ein zusätzliches
Sprechblasen-Fenster, in dem die vorhandenen Codierungs-Optionen angezeigt
werden (nur in der Vollversion verfügbar). Jede Option entspricht eine Stelle
oder einem Stellenblock in der Codierung, die durch Fragezeichen in der
Überschrift gekennzeichnet ist. So befindet sich an der 3. Stelle des
vorliegenden Codes die Länderauswahl, die 7 verschiedene Werte annehmen kann.

Der Bildschirm für Lange
Codierung erscheint immer dann, wenn bestimmte Steuergeräte in neueren
Fahrzeug-Typen codiert werden sollen, bei denen die Diagnose über den CAN-Bus
läuft.
Da die Zeichenfolgen solcher langen Codierungen bis zu 255 Zeichen lang sein können, ist die Benutzung der Betriebssystem-Befehle KOPIEREN und EINFÜGEN bei der Eingabe dringend zu empfehlen. Zur Erzeugung von korrekten Langcodierungen kann mit der Schaltfläche Assistent für Lange Codierung das Zusatzprogramm LCode aufgerufen werden, das im Lieferumfang von VCDS mit enthalten ist und die Berechnung langer Codierungen vereinfacht.

Beim Schließen dieses Assistenten wird die Neue Codierung automatisch in die entsprechende Eintragszeile auf dem Bildschirm „Codieren“ von VCDS übernommen.
Einschränkungen
der Shareware-Version:
Codierungs-Optionen
und –vorschläge werden in der Shareware-Version nicht angezeigt.

VCDS
Bei neueren VAG-Fahrzeugen sind auch viele Untersteuergeräte codierungsfähig. Dementsprechend findet sich oben auf dem Bildschirm „Codieren“ nun auch ein Dropdown-Listenfeld, das eventuell verfügbare Untersteuergeräte zum Auswählen anzeigt. Mit Klick auf die Pfeiltaste am rechten Rand des Felds klappt die Liste auf.
Anmerkung: In manchen Fällen erfordert ein Steuergerät mit Untersteuergeräten teilweise kurze und teilweise lange Codierung. In solchen Fällen erscheint eine Meldung mit der Möglichkeit, entweder kurze oder lange Codierung auszuwählen. Die ausgewählte Codierungsart muß dann für alle dafür geeigneten Steuergeräte durchgeführt, anschließend der Bildschirm „Codierung“ geschlossen und neu aufgerufen zu werden, um die alternative Codierungsart anzuwählen und dann die verbliebenen Steuergeräte zu codieren.
![]()

Mit der Schaltfläche OK wird die neue Codierung ans Steuergerät übertragen und abgespeichert, und das Programm kehrt zum Bildschirm „Steuergerät öffnen / Funktion wählen“ zurück. Mit Abbrechen springt das Programm zum selben Bildschirm zurück, ohne die neue Codierung zu speichern.

VCDS
Beim Codieren neuer Airbag-Steuergeräte kann
VCDS eine passende Codierung vorschlagen. Eine Garantie für die Richtigkeit des
Codierungs-Vorschlags wird nicht übernommen, jedoch wird das Steuergerät die
vorgeschlagene Codierung einfach ablehnen und den Code-Wert auf 00000 oder
00001 zurücksetzen, wenn sie nicht stimmt. Ein Schaden kann durch Fehlversuche
nicht entstehen.

Wenn VCDS den Typ des zu codierenden Airbags nicht automatisch feststellen
kann, besteht die Möglichkeit, den Index von
Hand in das Feld Manuelle Indexeingabe
einzutragen. Als Index werden bei Airbags die beiden letzten Stellen der
vollständigen VAG-Teilenummer (Buchstaben und/oder Zahlen) bezeichnet. Zur
vollständigen Teilenummer gehört ein mit Schrägstrich angehängter Zusatz am
Ende, z.B. 1C0 909 605 F /01E. Der Index – also die beiden letzten Zeichen -
lauten in diesem Beispiel „1E“. Die Teilenummer finden Sie ggf. auf der
Kaufrechnung für den Airbag, auf der Originalverpackung oder auf einem
Aufkleber am Gerät selbst. Wenn der Index in VCDS eingegeben wurde, erscheint
nach Klick auf die Schaltfläche Vorschlagen
entweder ein Codierungsvorschlag oder eine Fehlermeldung, wenn der Index falsch
war.
Hinweis:
Um dem Nicht-Fachmann den Umgang mit
Airbag-Steuergeräten besonders zu erschweren, ist auf einigen Geräte-Aufklebern
ein explizit als „Index“ bezeichnetes Feld mit numerischen Angaben zu finden.
Ein solchermaßen explizit bezeichneter „Index“ ist NICHT, was VCDS braucht, um
das Steuergerät identifizieren zu können! Dazu sind immer die beiden letzten
Stellen nach dem Schrägstrich einer vollständigen Teilenummer erforderlich.
Einschränkungen
der Shareware-Version:
Codierungs-Optionen
und –vorschläge werden in der Shareware-Version nicht angezeigt.

VCDS
Bei manchen neueren Fahrzeugen, wie z.B. dem
Golf 5 / Golf 6 oder auch dem Audi A5 8T0, läßt sich die Gateway-Verbauliste
nicht über die Funktion „Codieren“ bzw. „Lange Codierung“ des Steuergeräts für
die CAN-Schnittstelle modifizieren. Bei diesen Fahrzeugen wird auf dem Bildschirm
„Steuergerät öffnen“ unter den Erweiterten Funktionen direkt
die Schaltfläche Verbauliste
codieren angezeigt, über die sich die entsprechende Funktion
aufrufen läßt. Durch Ankreuzen eines in der Liste aufgeführten Steuergeräts
wird dieses am Steuergerät für das Diagnoseinterface als CAN-Bus-Steuergerät
angemeldet und dadurch in die Verbauliste aufgenommen, nach Löschen der
entsprechenden Markierung verschwindet das betreffende Steuergerät aus der
Liste. Um die Änderungen im Steuergerät abzuspeichern, müssen Sie auf die
Schaltfläche Speichern klicken.
Mit Abbrechen verlassen Sie
den Bildschirm, ohne eventuelle Änderungen zu speichern. Mit der Schaltfläche Wiederherstellen können Sie
Änderungen rückgängig machen, solange Sie noch nicht gespeichert wurden. Diese
Schaltfläche bewirkt im Prinzip dasselbe wie Schließen des Programms ohne
Änderungen zu speichern.


VCDS
Bei Fahrzeugen, bei denen eine Austauschbatterie im Steuergerät 61 – Batterieregelung oder als
CAN-Gerät im Steuergerät 19 –
Diagnoseinterface per Codierung angemeldet werden muß, öffnet sich ein
spezieller Bildschirm für Batteriecodierung, auf dem die erforderlichen Parameter einzutragen sind, also die Teilenummer, die Seriennummer
und der Hersteller:



Die Anpassungsfunktion ermöglicht es,
bestimmte Einstellungen in Bauteilen bzw. den zugehörigen Steuergeräten zu ändern, soweit diese die
Funktion unterstützen.
Warnung!
Sie sollten den VW-Reparaturleitfaden (oder
irgendeine andere Verfahrensdokumentation) für Ihr Fahrzeug heranziehen, bevor
Sie die Anpassungsfunktion benutzen. Allerdings sind viele verfügbare Anpassungskanäle
nirgends dokumentiert.
Die Einstellungsoptionen zu jedem Bauteil
bzw. Steuergerät sind dort als numerische oder alphanumerische Werte in sog.
Anpassungskanälen gespeichert. Steuergeräte, die das ältere KWP1281-Protokoll
benutzen, können maximal 99 Kanäle enthalten, Steuergeräte, die neuere
Protokolle wie KWP2000, CAN oder UDS benutzen, maximal 255. Jedoch sind nicht alle
Kanäle tatsächlich auch mit Daten beleg, manche können auch leer sein. Welche
Kanäle tatsächlich belegt sind, hängt vom Steuergerät ab. Die Kanäle sind
fortlaufend durchnumeriert und werden mit ihrer laufenden Nummer bezeichnet.
Um den in einem bestimmten Anpassungskanal
derzeit gespeicherten Wert anzuzeigen, können Sie den gewünschten Kanal mit den
Schaltern Auf und Ab neben dem Feld Kanalnummer einstellen, oder Sie
können die Kanalnummer manuell direkt in das so bezeichnete Eintragungsfeld eingeben und
anschließend auf Lesen
klicken. Wenn der ausgewählte Kanal einen Wert enthält, zeigt VCDS ihn im Feld Gespeich(erter) Wert an. Wenn
der Kanal leer ist, wird in den 4 Feldern oben im Bildschirm die Meldung „n.V.“
angezeigt. Soweit das Steuergerät Daten sendet, werden sie dekodiert und in
denselben 4 Feldern angezeigt.
Die gespeicherten Werte sind Rohdaten, die
mithilfe einer geeigneten technischen Dokumentation interpretiert werden
müssen, bevorzugt also mithilfe des passenden Reparaturleitfadens. Wenn VCDS
eine Label-Datei zum Steuergerät enthält (Einzelheiten hierzu siehe im Kapitel
„Meßwertblöcke“ Seite 17), zeigt es die Funktion des gewählten
Anpassungskanals, also die Art der damit verbundenen Einstelloption, und die
Bedeutung des gespeicherten Werts in einer Sprechblase an, sobald man mit der
Maus über das Feld Kanalnummer
fährt. Enthält die Label-Datei geeignete Informationen, so werden die
verfügbaren Einstelloptionen mit allgemein verständlicher Beschreibung im
Auswahllisten-Feld am oberen Bildschirmrand angezeigt, wenn man auf den Pfeil
am rechten Ende des Felds klickt. In diesem Fall ist es nicht mehr erforderlich,
die zutreffende Nummer des Anpassungskanals zu kennen, um seinen Inhalt
einzusehen oder zu ändern.
Steuergeräte mit UDS-Protokoll zeigen Anpassungskanäle
und deren Nummern überhaupt nicht mehr an, sondern bieten nur noch das in VCDS
am oberen Bildrand erscheinende Auswahllisten-Feld, um einen Anpassungskanal
auszulesen. Dafür werden die ausgelesenen Werte durch Angabe der zutreffenden
physikalischen Einheiten so spezifiziert, daß sie auf Anhieb verständlich sind.
Wenn Sie den Gespeicherten Wert im ausgewählten Anpassungskanal ändern
wollen, benutzen Sie die Schalter Auf
und Ab neben dem Feld Neuer Wert. Alternativ können
Sie den neuen Wert auch direkt in das zutreffende Feld eintragen. Bei
UDS-Steuergeräten steht nur die letztgenannte Eingabemethode zur Verfügung. Wenn
Sie anschließend auf Test
klicken, wird das Steuergerät den neuen Wert vorübergehend übernehmen, wenn er
innerhalb des zulässigen Wertebereichs liegt. VCDS zeigt ihn dann im Feld Getesteter Wert. Wenn Sie
anschließend auf Speichern
klicken, wird der getestete Wert dauerhaft im Steuergerät abgespeichert. Wenn
nicht, geht er verloren, sobald die Kommunikation mit dem Steuergerät endet.
Anmerkung: Einige Steuergeräte für Motor und Wegfahrsperre erfordern ein gültiges Login oder die Eingabe einer gültigen Zugriffsberechtigung, bevor sie das Testen oder Speichern von Anpassungswerten zulassen (Einzelheiten siehe Kapitel „Login (Codierung II)“, Seite 32, und Kapitel Zugriffsberechtigung“, Seite 34).
Kanal 00 ist ein Sonderfall. Die Operation Speichern auf Kanal 00 setzt alle Anpassungswerte auf die ursprünglichen Werkseinstellungen zurück. Neue Werte
können nicht gespeichert werden. Das funktioniert aber nur bei
Steuergeräten, die diese Funktion auch unterstützen. Sehen Sie im Reparaturleitfaden für das betreffende Fahrzeug nach, ob
das bei allen eingebauten Steuergeräten Ihres Fahrzeugs zutrifft.
Mit der Schaltfläche Protokoll speichern können Sie den gegenwärtig angezeigten
Gespeicherten Wert ins Sitzungsprotokoll aufnehmen (Einzelheiten zum
Sitzungsprotokoll im Kapitel „Daten protokollieren“
Seite 23). Sie finden die Datei im Unterverzeichnis LOGS des
Programmverzeichnisses.
Beispiele für mögliche Anpassungen:
· Ändern der Leerlaufdrehzahl (nur bei manchen Motoren)
· Ändern der Service-Intervalle und Zurücksetzen der Serviceanzeige (neuere Kombiinstrumente)
· Aktivieren/Deaktivieren verschiedener Komponenten des Airbag-/Sicherheitsrückhalte-systems
· Ändern der Empfindlichkeitseinstellung der Innenraumüberwachung (Ultraschallüberwachung) des Alarmsystems in vielen neueren Audis.
· Austausch von Motorsteuergeräten und Neuanpassung von Fahrzeugschlüsseln (neuere Fahrzeuge mit Wegfahrsperre)
·
Auswahl bestimmter
Zentralverriegelungsoptionen bei neueren Fahrzeugen
Der Bildschirm „Lange Anpassung“ erscheint,
wenn das angeschlossene Steuergerät lange Anpassungswerte erfordert. Steuergeräte
dieser Art erlauben auch die Speicherung alphanumerischer Werte, wie das Beispiel
zeigt.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Die nicht registrierte/aktivierte Version von VCDS erlaubt den Zugriff nur auf die ersten 9 Anpassungskanäle (von insgesamt 99).
Die Funktion Speichern ist blockiert.

VCDS

Diese Funktion sucht nach allen Steuergeräten im
Fahrzeug und liest die dort gespeicherten Informationen aus (Teilenummer,
Codierung, Betriebsnummer und Fehlercodes). Bei neueren Steuergeräten, die
unterschiedliche Teilenummern für Hard- und Software haben, werden beide ausgelesen.
Soweit das Steuergerät entsprechend programmiert ist (bei Wegfahrsperren der 3.
Generation und neuer), wird auch die Fahrzeug-Ident.-Nummer angezeigt. Außerdem
wird ggf. auch die Versions- und Seriennummer des Steuergeräts ausgewiesen. Ist
die Adresse eines Steuergerätes in roter Schrift dargestellt, dann ist in
diesem Steuergerät mindestens ein Fehlercode gespeichert.
Es gibt Dutzende verschiedener Steuergeräte
in den vielen verschiedenen Fahrzeug-Modellen des VAG-Konzerns. Kein Fahrzeug
hat alle Steuergeräte eingebaut. Neuere Fahrzeuge haben mehr, ältere weniger.
Deshalb sollten Sie im Feld Fahrzeugtyp
wählen aus der Auswahlliste Ihr Modell aussuchen, damit die Suche auf
die dort tatsächlich vorhandenen Steuergeräte begrenzt wird. Die genaue
Bezeichnung Ihres Fahrzeugmodells finden Sie im Allgemeinen an der 7. und 8.
Stelle der Fahrzeug-Ident-Nr. (Fahrgestellnr.) in Ihrem Fahrzeugschein.
Beispielsweise zeigt Ihnen bei einem Audi A6 C6 die Fahrzeug-Ident-Nr.
WAUZZZ4F36N111022 an der 7. und 8. Stelle die Modellreihe 4F. Wenn Sie Ihr
Fahrzeug-Modell nicht identifizieren können, wenden Sie sich an unseren Support.
Bei neueren Fahrzeugen, bei denen die
Eigendiagnose über den CAN-Bus läuft, kann VCDS die installierten Steuergeräte
eines Fahrzeugs selbst erkennen und den Auto-Scan auf diese tatsächlich
vorhandenen Steuergeräte beschränken. Damit wird die Suche erheblich schneller.
Wählen Sie dazu in der Auswahlliste der Fahrzeug-Modelle die erste Option Automat. Erkennung.
Mit Start beginnen Sie den Auto-Scan. Der Prozeß kann einige Minuten dauern. Wenn die Option Nur CAN benutzen aktiviert wird, durchsucht VCDS nur den CAN-Bus auf angeschlossene Steuergeräte und läßt die klassische K-Leitung aus, über die in allen älteren und in vielen neueren VAG-Fahrzeugen die Diagnose läuft. Diese Option beschleunigt die Suche, sollte aber nur benutzt werden, wenn man sicher ist, daß das angeschlossene Fahrzeug keine K-Leitung hat, oder wenn man wissen will, welche Steuergeräte am CAN-Bus hängen.
Wenn die Option Umgebungsbed(ingungen) anzeigen aktiviert ist, zeigt VCDS
bei Steuergeräten, die das KWP-2000-Protokoll benutzen, zusätzlich auch die Umgebungsbedingungen (Erläuterung hierzu im Kapitel „Fehlerspeicher“ Seite 12) zu den gefundenen Fehlercodes an, wenn das
Steuergerät diese Funktion unterstützt. Allerdings kann der Auto-Scan sehr
unübersichtlich werden, wenn viele Fehlercodes mit allen ihren Umgebungsbedingungen
ausgelesen werden.
Während des Scans durchläuft VCDS für jedes Steuergerät einmal die
Bildschirme „Steuergerät öffnen“ und „Fehlerspeicher“, bevor es wieder zum
Auto-Scan-Bildschirm zurückkehrt. Mit Stopp oder der Taste ESC auf
Ihrer Tastatur halten Sie den Auto-Scan an.
Wenn Sie nach Abschluß des Auto-Scan auf
einen der in roter Schrift angezeigten Steuergerät-Einträge doppelklicken,
öffnet sich der Bildschirm „Fehlerspeicher“ für das
betreffende Steuergerät und gibt Ihnen die Möglichkeit, die Fehlercodes zu
löschen.
Die Schaltfläche Gateway-Verbauliste
startet bei Fahrzeugen mit CAN-Bus-Eigendiagnose eine sehr schnelle, ca. 3
Sekunden dauernde Abfrage der CAN-Schnittstelle nach allen Steuergeräten, die
am CAN-Bus angeschlossen sind. Nach Abschluß der Suche wird im rechten Fenster
eine Liste der gefundenen Steuergeräte mit Adresse, Name und Status ausgegeben.
Wenn Fehlercodes im Steuergerät gespeichert sind, wird „Fehler“ als
Statusmeldung ausgegeben und der gesamte Steuergerät-Eintrag erscheint in roter
Schrift. Jedes aufgelistete Steuergerät kann durch Doppelklick
auf die entsprechende Zeile direkt angesprochen werden, bei Einträgen in roter
Schrift wird durch Doppelklick darauf der zugehörige Bildschirm „Fehlerspeicher“ aufgerufen, auf dem die Fehlercodes gelöscht werden
können. Die Liste kann durch Codierung des Steuergeräts für das Diagnoseinterface an Adresse
19 geändert werden (siehe hierzu Seite 45 ff., insbesondere Seite 46).
Die Gateway-Verbauliste kann auch vom
Bildschirm „Anwendungen“ aus aufgerufen werden (siehe Seite 63)
Die Option Alle löschen löscht sämtliche gespeicherten Fehlercodes in
allen Steuergeräten. VCDS ruft dazu nacheinander jedes betroffene Steuergerät
auf und löscht dessen Fehlercodes einzeln. Mit der Zusatzoption Benutze CAN-Befehl kann der
Vorgang erheblich beschleunigt werden, weil damit sämtliche Codes sämtlicher
Steuergeräte auf einmal gelöscht werden können, ohne sie einzeln aufzurufen.
Voraussetzung ist, daß das Fahrzeug den CAN-Bus zur Eigendiagnose nutzt (z.B.
Golf 5 oder 6) und ein CAN-fähiger Diagnoseadapter verwendet wird. Diese Option
sollte nur genutzt werden, wenn zuvor die Ursachen für die Fehlercodes
beseitigt worden sind. Bevor der Löschbefehl ausgeführt wird, erscheint eine
entsprechende Warnung.
Auch diese Funktion kann vom Bildschirm „Anwendungen“ aus aufgerufen werden (siehe Seite 63)
Wenn Sie das Auto-Scan-Fenster schließen, gehen alle angezeigten Ergebnisse verloren. Sie können jedoch vorher gesichert werden mithilfe der Schaltfläche Kopieren, mit der die Daten zur weiteren Verarbeitung in die Zwischenablage kopiert werden. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn auf dem Bildschirm nichts weiter passiert, nachdem Sie auf Kopieren geklickt haben. Sobald Sie ein geeignetes Anwendungsprogramm öffnen, das Text aufnehmen kann, wie z.B. Microsoft WORD, und dort den Befehl Einfügen wählen oder die Tasten STRG + V betätigen, erscheint der komplette Text aus dem Ergebnisfenster von VCDS in der geöffneten Anwendung.
Mit der Schaltfläche Drucken können Sie die angezeigten Ergebnisse an Ihren Standard-Drucker schicken. Sie müssen vorher in einem eigenen Fenster Kfz-Kennzeichen und Fahrzeug-Ident.-Nr. eingeben und erhalten dann einen Eigendiagnose-Bericht ähnlich dem, den das VAG-eigene Testgerät VAG 1551/2 auswirft.
Speichern speichert die Ergebnisse als Datei im Unterordner LOGS des Programmverzeichnisses von VCDS.
Mit Löschen
entfernen Sie die Ergebnisanzeigen im rechten Fenster.
Anmerkung: Wenn Sie den Schaltknopf Löschen betätigen, werden nur die Ergebnisse des Auto-Scan
gelöscht, nicht die angezeigten Fehlercodes, die in den einzelnen Steuergeräten
gespeichert sind. Um diese zu löschen, müssen Sie auf dem Bildschirm „Fehlerspeicher“ den Befehl Codes löschen oder den oben erläuterten Befehl Alle löschen benutzen.
Um zum Eingangsbildschirm zurückzukehren, klicken Sie auf Beenden.
Fahrzeugmodelle editieren
Im Programmverzeichnis von VCDS finden Sie eine Datei namens AUTOSCAN.TXT, in der die Standard-Fahrzeugmodelle des VAG-Konzerns mit Angaben der möglichen Steuergerät-Adressen enthalten sind. Wenn Sie den Auto-Scan anpassen wollen, z.B. nach Einbau eines zusätzlichen Steuergeräts, oder wenn Sie eine Modellvariante besitzen, die bestimmte Steuergeräte nicht eingebaut hat, und die Scan-Dauer verkürzen wollen, können Sie die Datei AUTOSCAN.TXT mit jedem Texteditor (z.B. NOTEPAD) oder jedem Textverarbeitungsprogramm editieren. Um herauszufinden, welche Steuergeräte in Ihrem Fahrzeug tatsächlich vorhanden sind, nutzen Sie die Steuergerätsuche (siehe Seite 67).
Einschränkungen der Shareware-Version:
In der Shareware-Version ist diese Funktion nicht verfügbar.
![]()

Diese Funktion liest automatisch alle
Anpassungskanäle des Kombiinstruments aus, die für die Rücksetzung der Wartungsintervall-Anzeige
relevant sind, präsentiert die gespeicherten Werte in einem tabellarischen
Überblick und ermöglicht durch unkomplizierte Eingabe geeigneter neuer Werte eine
bequeme Rücksetzung der Anzeige.
In der Spalte Neuer Wert können die erforderlichen Werte direkt eingegeben werden. Alternativ bietet das Feld Vorgang eine Auswahl an einschlägigen Standard-Prozeduren an, mit denen festgelegte Sätze von Standard-Werten geladen werden können. Mit Klick auf Ausführen werden die neuen Werte in der erforderlichen Reihenfolge abgespeichert.
Hinweis: Bei Fahrzeugen mit Wartungsintervall-Verlängerung,
also mit flexiblen Wartungsintervallen, erscheint nach dem Rücksetzen in den
Zeilen Strecke…bis Service
und Zeit….bis Service häufig
zunächst ein Leerzeichen „---„. bis eine gewisse Mindeststrecke (meist 500 km)
zurückgelegt ist, die dem System erlaubt, sich zu kalibrieren. Das
fahrzeugeigene Display zeigt die neuen Werte meist ebenfalls nicht sofort nach
Zurücksetzen des Intervalls an, sondern erst nach einer gewissen Fahrstrecke.
Die Schaltfläche Protokoll
speichern erlaubt es, die angezeigten Daten in ein laufendes Sitzungsprotokoll
aufzunehmen (Einzelheiten hierzu im Kapitel „Daten
protokollieren“ Seite 23). Mit Fertig, zurück gelangen Sie
zurück zum Hauptmenü.
Anmerkung: Die automatisierte Rücksetzung der Wartungsintervall-Anzeige funktioniert nur bei Fahrzeugen, die diese Funktion unterstützen, und benötigt sog. Label-Dateien mit geeigneten Daten (Einzelheiten hierzu im Kapitel „Meßwertblöcke“ auf Seite 17). Solche Label-Dateien sind für viele Fahrzeuge bereits im Lieferumfang von VCDS enthalten, soweit sie fehlen, werden sie sukzessive nachgeliefert und können mit der im Programm eingebauten automatischen Update-Funktion (siehe hierzu Bildschirm „Einstellungen“, Seite 74) nachgeladen werden, sobald sie verfügbar sind. In dringenden Fällen können fehlende Daten für ein bestimmtes Fahrzeug auch vom Nutzer bei Auto-Intern angefordert werden. Benötigt wird dazu ein Überblick über die Anpassungskanäle des Kombiinstruments im betreffenden Fahrzeug, der mit der Funktion „Steuergerätabbild“ auf dem Bildschirm „Anwendungen“ erstellt werden kann (siehe Seite 65).
Bei neueren Fahrzeugen mit Steuergeräten für
den Schalttafeleinsatz (Kombiinstrument), die das UDS-Protokoll benutzen, ist
die automatische Wartungsintervall-Rücksetzung nicht anwendbar. Stattdessen muß
eine entsprechende Anpassungsprozedur auf dem Bildschirm „Anpassung“ (Seite 52) durchgeführt werden. Auskunft erhalten Sie ggf. beim
Technischen Support von Auto-Intern.
Wenn mangels Unterstützung durch das Fahrzeug
oder mangels geeigneter Label-Datei die automatische Rücksetzung nicht möglich ist,
bleibt immer noch die manuelle Rücksetzung, die mit VCDS jederzeit ohne
besondere Voraussetzungen durchgeführt werden kann. Beschreibungen der hierfür
erforderlichen Vorgehensweisen finden sich als Technische Dokumente im
Download-Bereich der Website von Auto-Intern (www.auto-intern.de).
Einschränkungen
der Shareware-Version:
Diese Funktion steht in der Shareware-Version nicht zur Verfügung.

VCDS
Die generische OBD2-Funktionalität hat erheblich
mehr Bedeutung gewonnen, als sie früher hatte, weil die neuesten
VW-Reparaturleitfäden keine traditionellen „On-Board-Diagnose“-Informationen
zum Steuergerät 01 – Motorelektronik
mehr enthalten, sondern durch Daten für
ein „Generisches Scan-Tool“ ersetzt wurden. Sie ist grundsätzlich auf Fahrzeuge
beschränkt, die mit Diagnoseschnittstellen nach ISO9141-2, ISO14230 (KWP-2000)
und ISO15765 (CAN) ausgestattet sind. NICHT unterstützt werden die speziellen
Diagnoseprotokolle SAE J1850-VPW und J1850-PWM, die bei den meisten Fahrzeugen
von General Motors und Ford benutzt werden. Auch die meisten amerikanischen
Chrysler-Fahrzeuge aus Baujahren nach 2000 haben inkompatible Diagnoseschnittstellen.
Bei den meisten Fahrzeugen europäischer und
asiatischer Hersteller aus Baujahren seit 2001 (Benziner) bzw. 2003 (Diesel)
ist die Funktion anwendbar, ausgelegt und ausführlich getestet ist sie in
erster Linie aber für Fahrzeuge des VAG-Konzerns, soweit diese
OBD2/EOBD-konform sind. Für ordnungsgemäße Funktion garantiert der
Programmhersteller Ross-Tech nur bei VAG-Fahrzeugen.
In Aufbau und Organisation entspricht die
OBD2-Funktion von VCDS wie jedes andere OBD2-Diagnoseprogramm den OBD2- bzw.
EOBD-Normen. Für jeden der sog. Abfrage-Modi öffnet sich nach Anwahl der betreffenden
Schaltfläche im oben abgebildeten Fenster ein eigener Bildschirm, der die
abgefragten Daten anzeigt, wie aus den beiden folgenden Beispielen ersichtlich:


Insgesamt vorgesehen sind in SAE J1979 bzw.
ISO/DIS 15031-5 10 verschiedene Abfrage-Modi, durchnumeriert von Modus 1 bis
Modus 10. Die Funktion der einzelnen Modi ergibt sich aus nachfolgendem
Überblick.
|
Modus-Nr. |
Bedeutung |
|
1 |
Meßwerte: Dieser Modus erlaubt, emissionsrelevante
Echtzeitdaten auszulesen, wie sie von den betroffenen Steuergeräten
bereitgestellt werden. |
|
1-01 |
Readiness: Zeigt die Ergebnisse der Bereitschaftstests an,
die alle im Rahmen der OBD2-Normen überwachten emissionsrelevanten
Fahrzeugsysteme zu absolvieren haben. (Bestanden, Fehlgeschlagen oder
unvollständig, nicht installiert) |
|
2 |
Freeze
Frame (Umgebungsbedingungen oder präziser
Gespeicherte Randbedingungen): Zeigt bestimmte Einzelheiten des Zustands an,
in dem sich das Fahrzeug zu dem Zeitpunkt befand, zu dem ein
emissionsrelevanter Fehler sich zuletzt ereignet hat. |
|
3 |
Aktuelle
Fehler: Zeigt die gegenwärtig
vorliegenden emissionsrelevanten Fehlercodes an. VCDS wandelt sie auf Wunsch
in VAG-spezifische Fehlercodes um, wenn das einschlägige Kästchen angekreuzt
wird. |
|
4 |
Codes
löschen: Löscht sowohl die
aktuellen wie auch die Vorläufigen Fehlercodes, repariert aber natürlich
nicht die zugrunde liegenden Fehler am Fahrzeug. Der Readiness-Status wird
ebenfalls zurückgesetzt, d.h. überwachte Systeme müssen neu getestet werden,
bevor ein neuer Status angezeigt wird. |
|
5 |
Lambdasonde(n): Zeigt Daten zu den Lambdasonden, die über ein Dropdown-Menü
ausgewählt werden können. |
|
6 |
Testroutinen:
Führt bestimmte, festgelegte
Funktionsprüfungen emissionsrelevanter
Fahrzeugsysteme durch, z. B. Alterungsprüfungen an den Lambdasonden. |
|
7 |
Ansteh(ende)
Fehler: Zeigt Fehler an, die noch
nicht kritisch genug sind, um die Abgas-Fehlerlampe auszulösen. |
|
9 |
Fahrzeuginfo(rmationen):
Zeigt ganz verschiedene Informationen über das Fahrzeug an, z. B.
die Fahrzeug-Ident-Nummer, Kalibrierungsversionen und sonstige
Identifizierungsdaten. |
|
10 |
Ständige
Fehler: Zeigt Fehler an, die so
schwerwiegend sind, daß sie nicht mit dem Befehl Codes löschen gelöscht werden können, sondern nur vom
Steuergerät selbst nach Reparatur der Ursache. |
Die vorstehend gezeigten Beispiele stammen
aus Abfragemodus 2 (Freeze Frame) und Abfragemodus 7 (Anstehende Fehler).
Das Auslesen der Meßwerte im Modus1 läßt sich
erheblich beschleunigen, wenn man auf die Befehlsschaltfläche Turbo klickt. Noch schneller
geht es mit angekreuzter Option Ohne
zweites Steuergerät, weil dann nur das Motorsteuergerät abgefragt wird,
nicht aber auch zugleich noch das Getriebe-Steuergerät.
Die mit Modus 1 abgefragten Meßwerte können
auch mit dem programmeigenen Graphen-Zusatz „VC-Scope“ graphisch
dargestellt oder mit der programmeigenen Protokoll-Funktion protokolliert
werden, wenn man die entsprechenden Befehlsschaltflächen Diagramm bzw. Protokoll anwählt (Einzelheiten zu VC-Scope siehe Seite 24, zur Protokollfunktion siehe Seite 22).
Einschränkungen
der Shareware-Version:
Diese
Funktion steht in der Shareware-Version nicht zur Verfügung.

VCDS
Dieser Bildschirm bietet Zugriff auf diverse
spezielle Funktionen, die auf den folgenden Seiten und in den folgenden
Kapiteln im Einzelnen beschrieben werden.
Die in den Feldern Transportmodus und Fehlerspeicher
prüfen / löschen zur Verfügung gestellten Funktionen setzen voraus, daß
das angeschlossene Fahrzeug über eine CAN-Schnittstelle verfügt, wie z. B. der
Golf 5 oder Golf 6, und daß der Diagnoseadapter, mit dem das Fahrzeug
angeschlossen ist, den CAN-Bus auch unterstützt. Ist dies der Fall, so kann hier
der sogenannte Transportmodus ein- oder ausgeschaltet und eine komplette
Abfrage oder eine komplette Löschung aller Fehlerspeicher in allen
Steuergeräten des Fahrzeugs durchgeführt werden. Wenn das angeschlossene
Fahrzeug oder der verwendete Diagnoseadapter nicht CAN-fähig ist, zeigt das
Programm eine entsprechende Fehlermeldung an und bricht die angewählte Funktion
ab.
Der Transportmodus ist ein spezieller
Energiesparmodus, in den das Fahrzeug zum Zweck der Lagerung oder eines
längeren Transports versetzt werden kann. Es werden hierbei bestimmte
Stromverbraucher deaktiviert, um die Fahrzeugbatterie zu entlasten. Beim Audi
A4 (B7) wird der Transportmodus über einen anderen Weg angewählt. Um diesen
Modus hier zu deaktivieren, gehen Sie zum Bildschirm „Steuergerätauswahl“ und wählen Sie dort 17 – Schalttafeleinsatz, dann die Funktion Anpassung – 10. Geben Sie dort
in Kanal Nr. 99 den Neuen Wert 0 ein. Klicken Sie
dann auf Testen, dann Speichern.
Der Transportmodus kann nur bei Fahrzeugen
mit niedriger Laufleistung aktiviert werden. In vielen Fällen wird er nach
einer bestimmten Laufleistung, z.B. nach 150 km, automatisch deaktiviert und
kann dann auch nicht mehr aktiviert werden.
Einige Fahrzeugmodelle verfügen über einen
speziellen Transportmodus für das Motorsteuergerät, der über eine Codierung
desselben deaktiviert oder aktiviert werden muß, so z.B. der Audi RS4, RS6 und
R8. Einzelheiten zum Verfahren finden Sie in den einschlägigen Reparaturleitfäden
oder anderen modellspezifischen technischen Dokumentationen.
Mit der Schaltfläche Gateway-Verbauliste wird dasselbe Fenster geöffnet, das auch auf dem Bildschirm „Autoscan“ angewählt werden kann. Einzelheiten siehe dort, Seite 56.

VCDS
Die Schaltfläche Steuergerätabbild auf dem Bildschirm „Anwendungen“ (siehe Seite 63) eröffnet die Möglichkeit, bei allen Fahrzeugen, auch solchen ohne CAN-Bus-Eigendiagnose, eine schnelle Abfrage aller 255 möglichen Meßwertblöcke oder aller vorhandenen Anpassungskanäle eines beliebigen Steuergeräts auf die darin enthaltenen Daten durchzuführen und die Ergebnisse in eine Datei zu speichern. Das erleichtert z.B. beim Austausch eines Steuergeräts die Übernahme von alten Daten ins neue Steuergerät. Nach Klick auf diese Schaltfläche öffnet sich der folgende Bildschirm:
Einzugeben ist hier die Steuergerät-Adresse
des Steuergeräts, das abgefragt werden soll, sowie ein(e)
eventuell erforderlicher Login(-Code)
oder Zugriffsberechtig(ung). Außerdem
kann man auswählen, ob die Messwertblöcke
oder die Anpassungskanäle
durchsucht werden sollen, und mit den beiden Optionen
Labelvorlage und CSV-Datei kann das gewünschte
Format der Datei bestimmt werden, in der die Ergebnisse gespeichert werden. Die
Option Labelvorlage erzeugt
eine vorläufige Label-Datei (Einzelheiten hierzu siehe
Kapitel „Meßwertblöcke“ Seite 17) mit entsprechender Grundstruktur, die später
vervollständigt werden kann, und erleichtert damit die Erstellung solcher
Dateien. Die Option CSV-Datei
erzeugt eine tabellarische Übersicht über alle Meßwertblöcke
bzw. Anpassungskanäle und den Inhalt aller darin enthaltenen Datenfelder und
erlaubt damit detaillierte Einsicht in die Programmierung des betreffenden
Steuergeräts. Die so entstandenen Dateien werden standardmäßig im
Unterverzeichnis LOGS des Programmverzeichnisses abgespeichert und können mit
jedem Tabellenkalkulationsprogramm geöffnet werden, z.B. mit Microsoft EXCEL.
Mit der Schaltfläche Start wird die Abfrage des Steuergeräts ausgelöst, mit Fertig, Zurück kehrt VCDS zum Bildschirm „Anwendungen“ zurück.

VCDS
Bei Betätigen der Schaltfläche Laufleistung
Motorsteuerger(ät) auf dem Bildschirm „Anwendungen“
(siehe Seite 63) zeigt VCDS bei einigen TDI-Motorsteuergeräten in Fahrzeugen
aus Baujahr 2000 und neuer – keineswegs bei allen – einen eigenen, vom
Steuergerät errechneten Kilometerstand. Dieser errechnete Wert ist völlig
unabhängig vom Stand des Kilometerzählers im Kombiinstrument. Diese Funktion
ist beim Kauf von Gebrauchtwagen zur Überprüfung des im Tachometer angezeigten
Kilometerstands von erheblicher Bedeutung, weil damit z.B. Betrug durch
Manipulation des sichtbaren Kilometerstands auf einfache Weise nachgewiesen
werden kann.
Um den Kilometerstand aus dem
Motorsteuergerät auszulesen, klicken Sie auf die Schaltfläche Lesen. Das Feld Option braucht nur ausgefüllt zu
werden, wenn Sie vom Technischen Support entsprechende Anweisung erhalten.
Anmerkung:
Bei manchen neueren Fahrzeugen
sind Daten zur Laufleistung auch in den Meßwertblöcken zu finden.
Mit der Schaltfläche Fertig, zurück verlassen Sie die Laufleistungsanzeige und
kehren zurück zum Bildschirm „Anwendungen“.
Einschränkungen
der Shareware-Version:
Diese Funktion steht in der Shareware-Version nicht zur Verfügung.

VCDS
Diese Funktion durchsucht alle vorgesehenen
Adressen nach Steuergeräten und zeigt sie an mit Adresse, verwendetem
Protokoll-Typ, Teilenummer, Bauteil-Bezeichnung, Codierung und Betriebsnummer.
Anmerkung: In keinem Fahrzeug sind sämtliche Steuergeräte verbaut! Neuere Fahrzeuge haben mehr, ältere weniger.
Mit Start beginnen Sie die Steuergerätsuche. Es erscheint dann der Bildschirm „Steuergerät öffnen“, der die Daten zu den gefundenen Steuergeräten anzeigt. Beachten Sie, daß eine komplette Suche 45 Minuten oder länger dauern kann. Sie können die Suche jedoch jederzeit mit der Schaltfläche Stop abbrechen. Außerdem kann die Suche auch von Anfang an auf ausgewählte Adressbereiche beschränkt werden. Geben Sie die gewünschte Start- und Endadresse (in hexadezimaler Schreibweise) ein und klicken Sie dann auf Start.
Mit der Option Nur CAN verwenden wird die Suche auf die am CAN-Bus
angeschlossenen Steuergeräte eingegrenzt. Die klassische K-Leitung, über
die in allen älteren und auch noch in vielen neueren VAG-Fahrzeugen die
Diagnose läuft, bleibt ausgeschlossen. Diese Option beschleunigt die Suche,
sollten aber nur benutzt werden, wenn man sicher sind, daß das angeschlossene
Fahrzeug keine K-Leitung hat, oder wenn man wissen will, welche Steuergeräte am
CAN-Bus hängen.
Die angezeigten Daten gehen verloren, wenn
Sie den Bildschirm „Steuergerätsuche“ schließen. Wenn Sie das vermeiden wollen,
nutzen Sie die Schaltfläche Kopieren,
mit der die Daten in die Zwischenablage kopiert werden. Lassen Sie sich nicht
irritieren, wenn auf dem Bildschirm nichts weiter passiert, nachdem Sie auf Kopieren geklickt haben. Sobald
Sie ein geeignetes Anwendungsprogramm öffnen, das Text aufnehmen kann, wie z.B.
Microsoft WORD, und dort den Befehl Einfügen
wählen oder die Tasten STRG + V betätigen, erscheint der komplette Text aus dem
Ergebnisfenster von VCDS in der geöffneten Anwendung.
Mit der Schaltfläche Drucken werden die angezeigten Ergebnisse an den Standard-Drucker Ihres PC geschickt. Mit Löschen entfernen Sie die Ergebnisanzeigen im rechten Fenster, mit Speichern werden sie als Text-Datei im Unterordner LOGS des Programmverzeichnisses von VCDS gespeichert.
Die Schaltfläche Zurück führt zurück zum Bildschirm „Anwendungen“.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Keine.

VCDS
Die Ringbruchdiagnose läßt sich aufrufen auf dem Bildschirm „Anwendungen“ und ist anwendbar bei Fahrzeugen mit einem sog. Media Oriented Systems Transport Bus oder abgekürzt MOST-Bus. Bei solchen Fahrzeugen hat eine Unterbrechung der Lichtwellenleiter des MOST-Bus zur Folge, daß auch auf andere Medien-Steuergeräte über die normale Diagnoseleitung nicht mehr zugegriffen werden kann. Die Ringbruchdiagnose hilft in diesem Fall, die eigentlich ursächlichen Steuergeräte zu identifizieren, wie beim oben gezeigten Beispiel aus einem Audi A6, bei dem zwar alle Steuergeräte elektrisch in Ordnung sind, aber eine Unterbrechung des MOST-Bus zwischen den Steuergeräten für Sound System und Sprachsteuerung vorliegt.
Wenn die Ergebnisse beim voreingestellten
Diagnosetyp Standard nicht eindeutig genug sind, können Sie auf -3dB Dämpfung umstellen. Dann
senden alle Steuergeräte mit geringerer Leistung, aber der Busmaster des
MOST-Bus kann die angeschlossenen Steuergeräte mit unterschiedlicher Leistung
senden lassen, um festzustellen, welches davon für die Probleme verantwortlich
ist.
Dies ist insbesondere bei sporadischen Fehlern hilfreich.
Mit Klick auf die Schaltfläche Start wird die Diagnose der am MOST-Bus angeschlossenen Steuergeräte eingeleitet. Kopieren kopiert die Ergebnisse in die Windows-Zwischenablage, von wo aus sie in ein beliebiges Textprogramm Ihrer Wahl, z.B. in das Windows-eigene NOTEPAD oder WORDPAD, oder aber auch in MS WORD eingefügt werden können. Speichern erzeugt eine Nur-Text-Datei im NOTEPAD-Format mit den Ergebnissen und speichert sie im Unterverzeichnis LOGS des Programmverzeichnisses. Die Schaltfläche Fertig, zurück führt Sie zurück zum Bildschirm „Anwendungen“.
Einschränkungen der Shareware-Version:
Diese Funktion steht in der Shareware-Version nicht zur Verfügung.
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Auf diesem Bildschirm können Sie, verteilt über die beiden Registerkarten Anschluß- und Protokolleinstellungen
und Benutzeroberfläche und Identifikation
eine Anzahl von Optionen einstellen, mit der Sie
die Funktionsweise des Programms beeinflussen. Auf der Registerkarte Anschluß- und Protokolleinstellungen
finden Sie alle Optionen, mit denen Sie Aufbau und Ausführung der Kommunikation
mit dem Fahrzeug beeinflussen können. Auf der Registerkarte Benutzeroberfläche und Identifikation
sind alle Einstellungen angeordnet, mit denen Sie die äußere Erscheinungsweise
des Programms und die Art seiner Aktualisierung durch Updates ändern können.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, ihre Werkstattadresse sowie weitere
Kontaktdaten einzugeben, die dann programmweit übernommen werden und sich
beispielsweise auf den Meß-Protokoll-Ausdrucken wiederfinden, die Sie mit dem
Programm erzeugen können.
Anschlußeinstellungen
Wählen Sie hier den Anschluß am Rechner aus, an den Sie Ihren Diagnoseadapter angeschlossen haben. Steckt dieser in einem USB-Anschluß Ihres Rechners, stellen Sie hier die Option USB ein, steckt er in einem seriellen Anschluß, wählen Sie hier zunächst COM1. Mit der Schaltfläche Test können Sie prüfen, ob ein Treiber für den gewählten Anschluß (serieller COM-Port oder USB-Anschluß) auf Ihrem Rechner installiert und einsatzfähig ist, und ob VCDS den Diagnoseadapter findet. Wenn ja, erhalten Sie die Meldung „Anschlussstatus: i.O.; Interface: Gefunden!“.
Anmerkung: Damit der Diagnoseadapter von VCDS erkannt wird, muß
er auch an der OBD-Buchse des Fahrzeugs angeschlossen sein, denn er erhält
seine Stromversorgung vom Fahrzeug. Das gilt auch für USB-Geräte.
Wenn beim Test die Meldung erscheint „Anschluss
existiert nicht“, ist der betreffende Anschluß im BIOS Ihres Rechners
deaktiviert oder ganz funktionsuntüchtig. Wenn VCDS meldet ”Ross-Tech USB-Interface
nicht gefunden; Interface: Nicht gefunden!”, ist bei eingestelltem USB-Anschluß
die automatische Installation des erforderlichen USB-Treibers fehlgeschlagen
und der Treiber ist nicht oder nicht richtig installiert. In diesem Fall müssen
Sie die Treiberinstallation manuell nachholen. Falsch installierte Treiber
sollten vorher über den Gerätemanager und das Software-Register der
Windows-Systemsteuerung wieder deinstalliert werden. Entsprechende Anleitungen
werden mit der USB-Hardware mitgeliefert oder können auf der Website von
Auto-Intern unter der Adresse www.auto-intern.de heruntergeladen werden.
Bei Verwendung eines seriellen Diagnoseadapters kann die Meldung ”Anschlussstatus: i.O.; Interface: Nicht gefunden!” darauf hinweisen, daß der Adapter an einem zusätzlich vorhandenen zweiten seriellen Port angeschlossen ist. Die meisten älteren PCs sind mit 2 echten seriellen Schnittstellen ausgerüstet (COM1 und COM2), neuere Rechner besitzen oft nur noch eine (COM1). Schließen Sie Ihren Adapter an den zweiten COM-Port an, wenn vorhanden, und testen Sie COM2. Wird der Adapter auch dort nicht gefunden, sind auf Ihrem Rechner vielleicht virtuelle serielle Schnittstellen eingerichtet. Testen Sie dann auch COM3 und COM4.
Wird der Adapter an keinem der vorhandenen Ports gefunden, benötigen Sie technischen Support. Dasselbe gilt, wenn der Test einen Kurzschluß an einer der Diagnoseleitungen meldet. Andernfalls klicken Sie nach der Erfolgsmeldung auf Speichern, damit die richtige Anschluß-Einstellung auf Dauer erhalten bleibt.
Wenn die Testfunktion meldet „CAN: Nicht
bereit“, dann bedeutet dies in der Regel nur, daß das angeschlossene Fahrzeug
für die Eigendiagnose nicht den CAN-Bus, sondern herkömmliche K-Leitungen
nutzt. Es liegt in diesem Fall weder ein Defekt am Diagnoseadapter noch eine
Funktionseinschränkung der Software vor – allenfalls könnte noch ein Defekt am
CAN-Bus im Fahrzeug die Ursache sein. Wenn dagegen mit Sicherheit feststeht,
daß das angeschlossene Fahrzeug den CAN-Bus als Diagnosebus verwendet – also
z.B. ein Golf 5 oder 6 ist -, dann deutet die genannte Fehlermeldung auf einen
nicht CAN-fähigen oder defekten Diagnoseadapter – oder natürlich wiederum auf
einen Defekt am Diagnosebus im Fahrzeug hin.
Mit der Schaltfläche LED‘s können Sie bei Diagnoseadaptern vom Typ Ross-Tech
HEX-COM+CAN oder HEX-USB+CAN prüfen, ob eine Verbindung zwischen Programm und
Gerät besteht bzw. ob eine eingebaute LED im Adapter ordnungsgemäß arbeitet.
Bei Diagnoseadaptern von Auto-Intern ist dieser Test überflüssig, weil sie mit
LED’s ausgerüstet sind, die den Status der Verbindung zum Fahrzeug unabhängig
vom LED-Test im Programm signalisieren.
Protokolleinstellungen
Die Start-Baud(rate) legt die Datenübertragungsgeschwindigkeit fest, mit der VCDS ein angewähltes Steuergerät beim ersten Versuch anspricht. In der Regel braucht die Voreinstellung 0 nicht geändert zu werden. Sie bedeutet, daß VCDS selbst ermittelt, mit welcher Baudrate das angewählte Steuergerät angesprochen werden muß. In diesem Fall ist diese Option programmseitig vollkommen deaktiviert, weil Sie einen Diagnoseadapter mit automatischer Baudratenerkennung benutzen. Wenn Sie jedoch beim Versuch, eine Verbindung zu einem Steuergerät herzustellen, die Fehlermeldung "Baudrate kann nicht synchronisiert werden“ erhalten, setzen Sie die Start-Baudrate auf 9600. Wenn dieselbe Fehlermeldung wieder erscheint, versuchen Sie 4800, 1200, 400 und 240. Schalten Sie nach jedem Fehlversuch die Zündung AUS und dann wieder EIN.
Die KW2-Verz. und TST-Adr. umzustellen auf andere Werte als die voreingestellten sollte nicht nötig sein, außer Sie haben Schwierigkeiten, mit einem bestimmten Steuergerät zu kommunizieren. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Technischen Support.
Die voreingestellte „0“ im Feld Debug-Stufe heißt, daß überhaupt keine Debug-Informationen ausgegeben werden. Damit vermindert sich die Störanfälligkeit von VCDS gegenüber parallel laufenden anderen Programmen, z.B. Virenscannern (außer beim Protokollieren von Daten). Um Debug-Informationen zu erzeugen, muß eine deutlich höhere Zahl, z.B. 100, eingegeben werden. Je kleiner die Zahl ist, desto geringer sind die erzeugten Debug-Informationen. Solche Informationen werden nur gebraucht, wenn Sie technische Unterstützung anfordern und gebeten werden, diese Funktion zu nutzen.
Blk-Int (Block-Intervall) und Char-Int. (Zeichen-lntervall) betreffen das Protokoll-Timing. Um die höchstmögliche Abtastrate beim Auslesen von Meßwertblöcken zu erreichen, setzen Sie diese Optionen auf 25 und 0. Beachten Sie jedoch, daß dies bei einigen Steuergeräten zu unzuverlässiger Kommunikation führen kann. Setzen Sie beide Optionen dann auf die Standardwerte 55 und 1 zurück. Bleiben die Kommunikationsprobleme dennoch bestehen, sollten Sie das Block-Intervall auf 125 und das Zeichen-Intervall auf 3 einstellen.
Die Option KP2-Zeit
bezieht sich nur auf Steuergeräte, die das KWP2000-Protokoll nutzen. Voreingestellt
ist zur Zeit der Wert 25, der bei allen Anwendungen sicher sein sollte. Wenn
man ihn heruntersetzt, erhöht sich bei Steuergeräten, die das KWP-2000
Protokoll benutzen, die Abtastrate bei den Meßwertblöcken. Er kann jederzeit
wieder erhöht werden (bis zu einem Maximum von 99. Falls
es Probleme gibt, nutzen Sie die Schaltfläche Standard wiederherst(ellen).
Mit dem CAN-Timeout (CAN-Zeitlimit) kann der Zeitraum verlängert werden, in dem VCDS versucht, eine Verbindung mit dem CAN-Bus im Fahrzeug herzustellen. Die voreingestellte 0 sollte nur verändert werden, wenn Probleme bei der Kommunikation mit einem bestimmten Steuergerät auftreten. Einige wenige Steuergeräte erfordern einen Wert um 40. Nehmen Sie ggf. technischen Support in Anspruch.
Initialisierungseinstellungen
Die Option OBD-II Schnellinit(ialisierung) aus sollte nur angekreuzt
werden, wenn beim Verbinden mit einem Fahrzeug bei einer OBD2-Abfrage
Schwierigkeiten auftreten.
CAN-Init(ialisierung)
am Motor aus ist nur bei
Steuergeräten verfügbar, die an den CAN-Bus im Fahrzeug angeschlossen sind. Da
die normale K-Leitung häufig schnellere Abtastraten liefert als der CAN-Bus,
ist diese Option im Normalfall aktiviert.
CAN-Init(ialisierung)
überall aus sollte nur aktiviert
werden, wenn keine Verbindung mit dem CAN-Bus im Fahrzeug hergestellt werden
soll, also z.B. wenn Sie regelmäßig nur mit Fahrzeugen arbeiten, bei denen die
Eigendiagnose definitiv nicht über den CAN-Bus läuft. Die Verbindung zu solchen
Fahrzeugen wird dann schneller aufgebaut.
Mit der Option Intellig(enter) Bootmodus können Sie VCDS veranlassen, einen
HEX-Diagnoseadapter von Ross-Tech, der von Hause aus auf der Basis eines
eingebauten Mikroprozessors über eigene intelligente Funktionen verfügt, „dumm“
zu schalten und damit auf die Nutzung seiner intelligenten Funktionen zu
verzichten, wenn Sie ihn für eine Software benutzen wollen, die seine
intelligenten Funktionen nicht unterstützt, z.B. auch die alte VCDS-Version
311. Bei Diagnoseadaptern von Auto-Intern ist diese Funktion gegenstandslos und
steht deshalb auch gar nicht zur Verfügung, weil die Auto-Intern-Adapter
automatisch erkennen, ob die verwendete Software ihre intelligenten Funktionen
nutzen kann oder nicht.
CPU-Last reduzieren
Bei Benutzung der beiden Kontrollkästchen unter CPU-Last reduzieren erhöht sich die Reaktionsgeschwindigkeit anderer, neben VCDS gleichzeitig laufender Anwendungen erheblich. Nachteil ist eine etwas reduzierte Abtastrate. Mit KWP-1281 kann diese Funktion bei einigen Steuergeräten eine unzuverlässige Kommunikation zur Folge haben.
Standard(einstellungen)
wiederherst(ellen) setzt alle
Optionen außer den Angaben im Feld Werkstatt-Identifikation
auf die Hersteller-Voreinstellungen zurück.
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Werkstatt-Identifikation
Wenn Sie im Feld Werkstattname einen Namen eintragen, wird dieser auf diversen Berichten, die VCDS erstellen und ausdrucken kann, z.B. auf einem Fehlercode-Bericht, mit ausgewiesen. In Steuergeräten jedweder Art kann der hier eingetragene Name generell nie gespeichert werden.
Als privater Nutzer oder als unabhängige
Werkstatt lassen Sie die Betriebsnr.
einfach auf “00000” und die VZ/Importeur(nr.)
auf „000“ stehen. VCDS verwendet bei Schreibzugriffen auf Steuergeräte dann
einfach die letzte dort abgespeicherte Nummer. Die VZ/Importeurnr. ist im Wesentlichen
ein Regionalzusatz zur Betriebsnummer. VAG-Werkstätten tragen hier ihre
Betriebsnummer und ihre VZ/Importeurnr. ein und klicken dann auf Speichern. Beide Codes lassen
sich später allerdings nicht mehr ohne weiteres ändern, wenn sie einmal
abgespeichert sind. Falls doch erforderlich, wenden Sie sich an den Technischen
Support von Auto-Intern.
Die Gerätenummer gibt an, welches Diagnosegerät beim
Codieren neuerer Steuergeräte genutzt wird. Jeder der VAG-eigenen
Diagnosetester vom Typ VAG 1551/52 oder VAS 5051/52 verfügt über eine
entsprechende unveränderliche Gerätenummer.
Einige Steuergeräte akzeptieren eine
Neucodierung nur, wenn eine Gerätenummer mit angegeben wird. Dabei genügt der voreingestellte
Wert 00000. In manchen Fällen ist zusätzlich noch eine Betriebsnummer bzw. eine
VZ/Importeursnr. mit höheren Werten als Null erforderlich. Hierfür reicht jeder
beliebige Wert größer Null aus.
Benutzeroberfläche
Mit der Option Linker Druckrand können Sie festlegen, um wie viele Leerzeichen nach rechts versetzt der Text einer Seite ausgedruckt werden soll.
Mit der Option Fenstergröße kann die Größe des Programmfensters von VCDS an die Bildschirmgröße angepaßt werden. Wählbar sind Werte zwischen 8 und 27, wobei der Wert 8 für eine Bildschirmauflösung von 640x480 (14-Zoll-Bildschirm) und der Wert 27 für eine Auflösung von 1920x1200 (22-Zoll-Bildschirm) geeignet ist. Vergrößern Sie das Programmfenster nur schrittweise, um zu vermeiden, daß es am Ende größer wird als Ihr Bildschirm und Sie die Schaltfläche Übernehmen oder Speichern zum Verkleinern nicht mehr erreichen können.
Wenn Sie die Option Soundausgabe deaktivieren ankreuzen, unterläßt VCDS künftig jeden programmspezifischen akustischen Hinweis. Die von Windows gesteuerten akustischen Hinweise, z.B. bei Windows-Fehlermeldungen, werden dadurch natürlich nicht abgestellt.
Die Option Steuergerätauswahl auf Basis der Gateway
Verbauliste ist nach Voreinstellung angekreuzt und sorgt dafür, daß
VCDS bei Fahrzeugen mit eingebautem CAN-Gateway und Unterstützung für eine
Gateway-Verbauliste sämtliche tatsächlich eingebauten, am CAN-Bus angeschlossenen
Steuergeräte abfragt und diese dann auf der Registerkarte Verbaut auf dem Bildschirm „Steuergerätauswahl“ (siehe Seite 5) zur Auswahl zusammenstellt. Die Abfrage führt zu
einer kurzen Verzögerung beim Aufbau des Bildschirms „Steuergerätauswahl“, die
man abstellen kann, indem man diese Option deaktiviert.
Die Option 256-Farbenmodus für
ältere PCs ändert die Hintergrundfarbe der Programmfenster von blau zu
weiß. Dieser Modus sieht auf älteren Bildschirmen besser aus. Vorgenommene Änderungen werden erst nach Neustart des
Programms wirksam.
Speichern speichert die eingestellten Werte endgültig. Übernehmen erlaubt Ihnen, die eingestellten Werte zu testen ohne sie endgültig zu speichern. Abbrechen führt ohne Änderung zurück zum Hauptmenü.
Nach Installation des Programms bleibt die Schaltfläche Speichern deaktiviert, bis der erste Test der Anschluß-Schnittstelle erfolgreich abgeschlossen ist, d.h. bis ein Diagnoseadapter gefunden wurde. Darnach erst kann gespeichert werden.
In der Demoversion und im Online-Handbuch des Programms führt jede der Schaltflächen Speichern, Übernehmen, Abbrechen zurück zum Hauptmenü.
Hier
haben Sie die Möglichkeit, eine automatische Update-Funktion für das Programm
zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn die Funktion aktiviert ist und eine
Verbindung ins Internet besteht, prüft VCDS bei jedem Programmstart einmal, ob
auf dem Update-Server ein Update zur Verfügung steht, und frägt gegebenenfalls,
ob dieses heruntergeladen und installiert werden soll. Wenn ja, wird das Update
automatisch durchgeführt. Besteht keine Internet-Verbindung, so unterbleibt die
Update-Prüfung, aber auch jede Warnung, um den Nutzer nicht mit aufdringlichen
Hinweisen zu nerven, wenn er nicht ins Internet kann oder will. Wer nicht über
eine Standleitung ins Internet verfügt, sondern die Verbindung erst bei Bedarf
herstellt, muß auf die regelmäßige Prüfungsautomatik bei Programmstart
verzichten, kann aber nach Herstellung der Verbindung die Update-Prüfung von
Hand einleiten, sobald er auf die Schaltfläche Jetzt nach Updates suchen klickt.
Natürlich
kann jedes Programm-Update auch jederzeit ohne Nutzung der beschriebenen
Funktion manuell durch gewöhnliches Herunterladen der betreffenden Datei aus
dem Download-Bereich unserer Website durchgeführt werden.
Die Updates erfassen nicht nur neue Programmversionen, sondern auch neue Datenstände jeder Art, also insbesondere neue Label-Dateien und ASAM-Datensätze für Fahrzeuge mit UDS-/OCX-ASAM-Protokoll (Genaueres zu den Label-Dateien siehe oben, Seite 17, zu den ASAM-Datensätzen Seite 9). Ein Update kann also auch einfach nur aus neuen Label-Dateien oder ASAM-Datensätzen bestehen. Überprüfen können Sie dies an der Angabe des Datenstandes auf dem Bildschirm „Über“.
Anmerkung: Wenn auf Ihrem Rechner eine Firewall aktiv ist, müssen Sie diese so einstellen, daß sie VCDS den Zugriff auf den Update-Server erlaubt, sonst blockiert die Firewall die Update-Funktion.

VCDS
Auf diesem Bildschirm finden Sie Copyright-Angaben, Lizenz- und Kontaktinformationen.
Im Feld Seriennummer wird eine aus Zahlen und Buchstaben zusammengesetzte Seriennummer angezeigt, die zur Anforderung einer Freischaltung benötigt wird, wenn das Programm ohne Diagnoseadapter mit automatischer Selbstaktivierungsfunktion genutzt wird und zur Vollversion freigeschaltet werden soll. Einzelheiten hierzu werden im Kapitel „Aktivierung (Freischaltung)“ Seite 76 erläutert.
Wenn das Programm neu installiert ist und noch nie auf ein Steuergerät zugegriffen und Fehlercodes ausgelesen hat, findet sich im Feld Seriennummer die Meldung „Bitte am Fahrzeug testen!“ Nach der ersten Fehlercode-Diagnose wird die Meldung dann durch die Seriennummer ersetzt.
Um zum Hauptmenü zurückzukehren, klicken Sie auf Zurück.

VCDS
VCDS wird grundsätzlich als Shareware-Version ausgeliefert und muß zunächst auch als solche installiert werden. Im Shareware-Modus stehen die meisten Diagnosefunktionen des Programms zur Verfügung, insbesondere das Auslesen und Löschen der in den Steuergeräten gespeicherten Fehlercodes, aber die anspruchsvolleren Funktionen sind blockiert, bis sie aktiviert (freigeschaltet) werden. Die Freischaltung setzt den Erwerb einer gültigen Lizenz für die Vollversion voraus.
Je nach verwendetem Diagnoseadapter kann die Freischaltung auf zwei Wegen erfolgen: Wird ein Diagnoseadapter mit Selbstaktivierungsfunktion (Dongle-Funktion) verwendet, so muß dieser einmal freigeschaltet werden und überträgt dann seine Freischaltung automatisch auf jeden Rechner, auf dem VCDS installiert ist, sobald der Adapter daran angeschlossen und vom Programm erkannt ist. Praktisch gesehen schaltet dann der Diagnoseadapter das Programm frei. Die Freischaltung bleibt erhalten, solange der Adapter angeschlossen ist, und wird automatisch jedes Mal wieder erneuert, wenn Sie ihn erneut anschließen. Mit diesem Typ von Adaptern können Sie VCDS mit einer Einzelplatzlizenz auf beliebig vielen Rechnern nutzen, allerdings immer nur auf einem Rechner zur selben Zeit.
Wenn Ihr Diagnoseadapter mit
Selbstaktivierungsfunktion bei Auslieferung bereits freigeschaltet war, ist das
Thema „Aktivierung“ für Sie erledigt und das folgende Kapitel ohne Belang. Wenn
er noch nicht freigeschaltet war, müssen Sie ihn nach Erwerb der Lizenz einmal
freischalten lassen. Sie benötigen dazu eine Aktivierungsdatei, die Sie bei dem
Händler anfordern müssen, bei dem Sie Ihre Lizenz erworben haben, in der Regel
also bei Auto-Intern.
Wird ein Diagnoseadapter ohne
Selbstaktivierungsfunktion verwendet, also ein Adapter eines Fremdanbieters, so
muß dafür die Version 311 verwendet werden, die den CAN-Diagnosebus nicht
unterstützt. Einzelheiten zur Aktivierung finden Sie im Handbuch zur Version
311.
Bevor Sie eine
Aktivierung anfordern:
Bevor Sie die Vollversion aktivieren können,
müssen Sie die installierte Shareware-Version testen. Lesen Sie dazu bitte die Fehlercodes
der Steuergeräte eines Fahrzeugs aus, um sich zu vergewissern, daß VCDS mit
allen Steuergeräten ordnungsgemäß kommunizieren kann. Sie können vieles auch
ohne Aktivierung tun. Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Programm ordnungsgemäß
läuft, wenden Sie sich an unseren Technischen Support. Das Programm ist nicht
aktivierungsfähig, bevor Sie nicht zumindest die Fehlercodes eines Steuergeräts
an einem beliebigen Fahrzeug ausgelesen haben. Bis zum ersten Test zeigt das
Feld Lizenz-Information auf
dem Bildschirm „Über“ die Meldung „Bitte am Fahrzeug testen!“ und als Lizenzstatus wird „Nicht
getestet“ gemeldet, während zugleich die Schaltfläche Aktivieren/Deaktivieren inaktiv ist, wie im folgenden Screenshot.
Nach erfolgreichem Test ändert sich der Lizenzstatus zu „Nicht
registriert/Shareware“ und im Feld Seriennummer
wird eine Seriennummer angezeigt, die Sie zur Anforderung eines Aktivierungscodes
benötigen. Die Schaltfläche Aktivieren
ist jetzt aktiv. Erst jetzt kann die Shareware-Version zur Vollversion freigeschaltet
werden.
Aktivierung
anfordern:
Eine Aktivierung können Sie anfordern, indem
Sie auf der Website der Auto-Intern GmbH unter der Webadresse
http://www.auto-intern.de/module-pagesetter-viewpub-tid-5-pid-0.html
das Aktivierungsformular ausfüllen. Sie
benötigen dazu die Seriennummer aus dem installierten Programm und die
Rechnungsnummer der Kaufrechnung von Auto-Intern oder die Lizenz-Nummer
(Certificate Number), die Ihnen beim Kauf der Vollversion mitgeteilt wurde. Die
Seriennummer finden Sie im Programm auf dem Bildschirm „Über“.
Wenn die Dongle-Funktion eines Diagnoseadapters mit intelligenten Funktionen
freigeschaltet werden soll, muß der Adapter am PC und am Fahrzeug angeschlossen
sein, bevor Sie den Bildschirm „Über“ aufrufen. Sind diese
Voraussetzungen erfüllt, so zeigt der Bildschirm „Über“ die Seriennummer des
Diagnoseadapters an, die zur Aktivierung seiner Dongle-Funktion benötigt wird.
Sie beginnt immer mit der Buchstabenkombination „autcd...“.
Nach Absendung des Aktivierungsformulars erhalten Sie die Aktivierung in der Regel binnen 24 Stunden per Email zugesandt.
Hinweis:
Die Aktivierungsprozedur nimmt einige
Zeit in Anspruch, weil die Anforderungen alle an den amerikanischen
Programmhersteller ROSS-TECH weitergeleitet werden müssen, denn die
erforderlichen Codes können nur dort erzeugt werden. Dabei führt allein die
Zeitverschiebung von 6 Stunden zwischen amerikanischer und mitteleuropäischer
Zeit zu zwangsläufigen Verzögerungen. Gehen Sie daher wochentags bitte von
einer Bearbeitungszeit von bis zu 24 Stunden aus, wenn Sie eine Aktivierung
anfordern. Freitags werden Anforderungen, die nach 15.00 Uhr eingehen, in der
Regel erst am darauffolgenden Montag bearbeitet.
Wichtig: Um die Seriennummer in das Aktivierungsformular zu übertragen, benutzen Sie bitte die Befehle Kopieren und Einfügen Ihres Betriebssystems, um Übertragungsfehler, z.B. Zahlendreher, zu vermeiden. Wenn Sie VCDS auf einem Rechner installiert haben, der keinen Internet-Zugang hat, sollten Sie die Seriennummer mit Kopieren und Einfügen in eine Textdatei (z.B. eine NOTEPAD-Datei) übertragen, diese auf Diskette oder USB-Stick abspeichern, und dann auf Ihrem Computer mit Internet-Zugang die Seriennummer von der Diskette bzw. dem USB-Stick ins Aktivierungsformular übertragen.
Aktivierung
Wenn Sie die Aktivierung für einen Diagnoseadapter mit Selbstaktivierungsfunktion angefordert haben, erhalten Sie eine Aktivierungsdatei, die Sie in denjenigen Ordner auf Ihrer Festplatte kopieren müssen, in dem VCDS installiert ist (Standard: C:\PROGRAMME\VCDS-DT). Schließen Sie dann Ihren Diagnoseadapter an den PC und an ein Fahrzeug an, starten Sie VCDS, gehen Sie zum Bildschirm „Einstellungen“ und klicken Sie auf die Befehlsschaltfläche Test. Folgen Sie dann den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Aktivierung
überprüfen
Wenn die Aktivierung erfolgreich war, sollte
das Anzeigefeld Aktivieren
deaktiviert sein und anzeigen „Programm ist bereits aktiviert“. Wenn Sie dann
zum Bildschirm „Über“ zurückkehren, sollte
unter Lizenzstatus „Voll
registriert / Aktiviert“ stehen, wie im Kapitel „Über“ gezeigt (siehe Seite 75).
· Es gibt einige Berichte, die darauf hindeuten, daß VCDS Schwierigkeiten mit dem Firewall-Programm ZONE ALARM hat. Wenn Sie ZONE ALARM benutzen, schalten Sie es während der Arbeit mit VCDS ab.
· Virenscanner, speziell Hintergrund-Virenmonitore, können die Leistung von VCDS beim Protokollieren oder bei anderen Aufgaben, die es erfordern, Daten auf einen Datenträger zu schreiben, negativ beeinflussen. Im Zweifel sollten Sie den Virenscanner vorübergehend deaktivieren, sofern keine Netzwerk- oder Internetverbindung offen ist. Aus Ihrem Fahrzeug kann kein Virus auf Ihren PC gelangen.
· Service Pack 4 für Windows 2000 wird nachdrücklich empfohlen und kann erforderlich sein, wenn ein Diagnoseadapter mit USB-Anschluß benutzt wird.
Diese Steuergeräte scheinen einen Bug zu haben, der dazu führt, daß die Kommunikation abbricht, wenn VCDS nach den „Extra“-Informationen des Tür-Steuergeräts frägt. Ein Workaround für dieses Problem steht in Version Alpha 0.70e zur Verfügung. Diese Version frägt einfach nicht nach „Extra“-Informationen. Wenn Sie einen Passat B5 aus 1997 (nur Nicht-US-Fahrzeuge) besitzen, benutzen Sie die Version Alpha 0.70e (Download unter http://www.ross-tech.com/VCDS/download/alpha/ VagCom-A70e.exe) für das zentrale Komfortsystem. Passats aus den Jahren 1998 und später haben diesen Problem nicht.
Diese Steuergeräte können mit VCDS nicht angesprochen werden. Auch das VAG-eigene Testgerät VAG 1552 kann nur mit ihnen kommunizieren, wenn es eine alte, überholte Programmkarte installiert hat.
Bei diesem
Fahrzeugmodell muß bei Benutzung von Diagnoseadaptern des Typs Ross-Tech
HEX-USB+CAN oder Ross-Tech HEX-COM+CAN die Firmware 1.79 oder höher installiert
sein. Andernfalls erscheint die Meldung „Interface nicht gefunden“, wenn Sie
versuchen, mit einem Steuergerät eine Verbindung herzustellen. Bei Benutzung
von Diagnoseadaptern von Auto-Intern besteht dieses Problem nicht.
Diese Geräte werden von Matsushita hergestellt. Einige scheinen Bugs in den Diagnoseprotokollen zu haben. Die Einzelheiten werden noch untersucht, eine zuverlässige Lösung steht noch aus.
Einige Concert-Radios bleiben beim Versuch, Kommunikation herzustellen. in einem ungewollten Modus hängen. Um sie wieder zu starten, muß man die Stromversorgung für mindestens 10-15 Sekunden komplett abstellen durch:
· Ausbau des Radios aus dem Fahrzeug
· Abklemmen der Fahrzeugbatterie
· Herausnehmen der Radio-Sicherung
Es empfiehlt sich hier, bei der Diagnose den Motor laufen zu lassen. Die bessere Spannungsversorgung dürfte helfen, das Problem zu vermeiden.
Anmerkung: Bei einigen Radios muß nach Stromverlust der „Sicherheitscode (security code)“ am Bedienfeld eingegeben werden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Benutzerhandbuch für Ihr Radio.
Das Hitachi-Steuergerät hat einen Programmierfehler, der zuverlässiges Auslesen oder Protokollieren von mehreren Meßwertblöcken gleichzeitig nicht erlaubt. Für diese Steuergeräte wird empfohlen, jeweils nur einen Block auszulesen.
Diese Instrumente haben eine hohe Bitfehler-Rate. Vermutlich nutzen sie einen Software-UART und ziehen die Bits manchmal in die Länge. Die Fehlerentdeckungs- und –korrektur-Logik, die in den Low-level-Protokoll-Treibern von VCDS seit Version 0.70 eingebaut sind, scheinen das in der Mehrzahl der Fälle zu berücksichtigen, aber es gibt einige Berichte von Kunden, die mit diesen Kombiinstrumenten nicht kommunizieren konnten. In Version 0.75 oder höher sollte man sicherstellen, daß Zeichen-Intervall auf dem Bildschirm „Einstellungen“ auf ca. 3 gesetzt ist. Auf manchen PCs kann es nötig werden, diesen Wert anzupassen. Auf sehr schnellen PCs sollte man einen höheren Wert ausprobieren, auf sehr langsamen einen niedrigeren.
Manchmal hilft es auch, wenn man das Kombiinstrument ausbaut und die Kontakte am Stecker mit einem geeigneten Reinigungsmittel reinigt.
VCDS kann mit einigen dieser Steuergeräte nicht kommunizieren, wenn ein Diagnoseadapter ohne intelligente Funktionen benutzt wird. Die Steuergeräte (hergestellt von Hella) sind derart empfindlich bezüglich des Protokoll-Timings. daß sie nur mithilfe eines intelligenten Adapter angesprochen werden können.

VCDS
Antwort: OBD2 ist ein im Regierungsauftrag entstandenes Diagnoseprotokoll, das in erster Linie auf die Diagnose von abgasbezogenen Problemen ausgerichtet ist. Ein OBD2-Diagnoseprogramm funktioniert mit vielen verschiedenen Fahrzeugtypen. VCDS benutzt das VW-eigene Diagnoseprotokoll und funktioniert nur mit VW/Audi-Fahrzeugen. Man kann ein OBD2-Diagnoseprogramm zwar an einem OBD2-konformen VW oder Audi (1996 oder neuer) benutzen, aber es kann nur mit dem Motor kommunizieren, nicht mit den vielen anderen „intelligenten“ Systemen im Fahrzeug. Sie wollen Ihre Zentralverriegelung oder Ihr Radio umprogrammieren? Oder ein Problem mit Ihrem ABS, den Airbags oder der Schaltautomatik diagnostizieren? Oder Ihre Wegfahrsperre nach dem Austausch des Motorsteuergeräts neu einrichten? Die Serviceanzeige zurücksetzen? Mit einem vor 1996 gebauten (nicht OBD2-konformen) Fahrzeug kommunizieren? Ein OBD2-Diagnoseprogramm kann von all dem nichts.
Antwort: VCDS kann das Protokoll-Timing nur begrenzt kontrollieren. Das
Steuergerät im Fahrzeug hat auch Einfluß auf Timing und
Datenübertragungsgeschwindigkeit. Einige Steuergeräte sprechen einfach
schneller als andere.
Die Abtastrate kann außerdem durch den PC
beeinflußt werden, der benutzt wird. VCDS hat mit der Hardware des seriellen
Ports direkt nichts zu tun, alle Ein- und Ausgaben werden über die seriellen
Port-Treiber von Windows abgewickelt und dabei entsteht beträchtlicher
Overhead.
Beispiel für erzielbare Abtastraten bei einem
1997er VR6, bei dem alle drei Steuergeräte mit 9600 bps laufen, beim Lesen
eines einzelnen Blocks mit den aggressivsten Timing-Einstellungen auf einem
Desktop Dual-PC mit 2 x 500 MHz Celerons, 256 MB RAM unter Windows 2000 ohne Service-Pack:
Motor: 4.0 - 4.4
ABS Bremsen: 3.1 - 3.2
Airbags: 3.7 - 3.8
Auf einem Laptop mit 450 MHz Prozessor, 64 MB RAM unter Windows 98 SE bei
Anschluß an den eingebauten seriellen Port:
Motor: 3.6 - 3.8
ABS Bremsen: 3.0 - 3.1
Airbags: 3.6 - 3.7
Auf demselben Laptop bei Anschluß an
einen USB-Adapter von Quatech:
Motor: 2.8 - 3.7
ABS Bremsen: 2.0 - 2.4
Airbags: 3.0 - 3.1
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Anhang C: Funktionsvergleich VAG 1551/52 bzw. VAS 5051/52 und VCDS
Anhang D: Lizenzvertrag Der Vertrag über die Nutzung der Software
VCDS / VAG-COM ist ein Lizenzvertrag und kein Kaufvertrag. Die Software VCDS unterliegt
dem Urheberrecht/Copyright © 2000 – 2010 von Uwe Ross, 881 Sumneytown Pike,
Lansdale, PA 19446, USA, vertreten durch die Auto-Intern GmbH, Herner Str. 299,
Gebäude B29, 44809 Bochum, diese vertreten durch den Geschäftsführer Odin
Holmes. Die
Software ist ebenso wie die davon hergestellten Kopien durch gesetzliche
Regelungen zum geistigen Eigentum geschützt. Gleiches gilt für die deutsche
Übersetzung. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Verletzungen des Urheberrechts
können nicht nur mit zivilrechtlichen Schadensersatzansprüchen, sondern auch
strafrechtlich verfolgt werden. WENN
SIE MIT DEN NACHFOLGENDEN BEDINGUNGEN DES LIZENZVERTRAGES UND DEN
GEWÄHRLEISTUNGSBESTIMMUNGEN NICHT EINVERSTANDEN SIND, SIND SIE NICHT ZUR
NUTZUNG DER SOFTWARE BERECHTIGT Und Dürfen Sie nicht installieren. GEBEN SIE IN
DIESEM FALL DIE KOMPLETTE LIEFERUNG INkL. ALLER SCHRIFTLICHEN UNTERLAGEN GEGEN
VOLLE ERSTATTUNG DES PREISES UNVERZÜGLICH AN DIE AUTO-INTERN GmbH, Herner Str. 299, Gebäude B29, D-44809 Bochum, ZURÜCK. DURCH
KLICKEN Auf ODER BESTÄTIGEN VON „Ich akzeptiere den Lizenzvertrag“ während des
InstallationsVorgangs ODER DURCH INSTALLATION ODER BENUTZUNG der Software
ERKLÄREN SIE; DASS SIE DEN FOLGENDEN VERTRAG VERSTANDEN HABEN UND SEINEM INHALT
VOLLSTÄNDIG ZUSTIMMEN. VERTRAGSGEGENSTAND ist die Nutzung des auf den Datenträgern aufgezeichnete Computerprogramms, der Dokumentation, sonstigen schriftlichen Materials und des Benutzerhandbuchs, die nachfolgend insgesamt als Software bezeichnet werden. Es wird darauf hingewiesen, daß es nach dem jetzigen Stand der Technik unmöglich ist, Software so zu erstellen, daß sie in allen Kombinationen und Anwendungen fehlerfrei arbeitet. Vertragsgegenstand ist daher nur eine im Sinne der Beschreibung und Nutzungsanleitung grundsätzlich brauchbare Software. UMFANG DER NUTZUNG Ross-Tech, LLC und die Auto-Intern GmbH als „Lizenzgeber“ gewähren dem Kunden als „Lizenznehmer“, das einfache, nicht ausschließliche und persönliche, nachfolgend „Lizenz“ genannte Recht, die Software in dem von der erworbenen Lizenz abhängigen Umfang zu nutzen. Der Lizenznehmer erwirbt mit der Lizenzgebühr das Eigentum nur an dem Datenträger, nicht jedoch an der Software selbst. Die Software wird auf einem Computer „genutzt“, wenn sie in seinen Arbeitsspeicher (RAM) geladen oder im Hauptspeicher (Festplatte oder anderes Speichermedium) dieses Computers installiert wird. Die Software kann als Vollversion legal nur eingesetzt werden, wenn sie aufgrund der vom Lizenzgeber dem Lizenznehmer gewährten Lizenz vom Lizenzgeber freigeschaltet und damit aktiviert ist. Lizenzen werden grundsätzlich als Einzelplatzlizenzen gewährt. Der Lizenznehmer darf die Software auf einem einzelnen Computer je erworbener Lizenz zur selben Zeit verwenden, und im Rahmen der Datensicherung und –archivierung eine Kopie der Software erstellen, wobei die Kopie die Eigentumsvermerke des Originals enthalten muß. Die Herstellung von Kopien der Dokumentation und des Benutzerhandbuchs ist ohne schriftliche Genehmigung des Lizenzgebers nicht gestattet. BESONDERE NUTZUNGSBESCHRÄNKUNGEN Die Software enthält in allen Teilen urheberrechtlich geschütztes Material. Der Lizenznehmer ist ohne schriftliche Genehmigung des Lizenzgebers nicht berechtigt, die Software zu entschlüsseln, im Wege des Reverse Engineering zurückzuentwickeln, zu dekompilieren oder disassemblieren, zu extrahieren, anderweitig zu verändern oder abgeleitete Werke zu erstellen, die Software oder Teile davon zu übersetzen, zu vervielfältigen, zu verbreiten, oder sonst in irgendeiner Weise kommerziell zu verwerten. VERTRAGSDAUER, VERTRAGSVERLETZUNG Der Vertrag ist zeitlich nicht begrenzt. Handelt der Lizenznehmer den Bestimmungen dieses Vertrags jedoch zuwider, verliert er das Nutzungsrecht an der Software - auch ohne Kündigung - mit sofortiger Wirkung. Er ist in diesem Fall verpflichtet, alle Installationen der Originalsoftware sowie etwaiger abgeänderter Versionen auf seinem Rechner zu entfernen, das schriftliche Material darüber und alle Sicherungskopien zu vernichten oder auf Verlangen an den Lizenzgeber herauszugeben. Der Lizenznehmer haftet dem Lizenzgeber für jeden Schaden, der diesem aus einer Verletzung der vorliegenden Vertragsbestimmungen entsteht. Die Geltendmachung weitergehender Schadenersatzansprüche wie auch die strafrechtliche Verfolgung bleibt ausdrücklich vorbehalten. GEWÄHRLEISTUNG, GARANTIE UND HAFTUNG Die Software wird „wie sie ist“ unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung lizenziert. Der Lizenznehmer verwendet das Programm ausschließlich auf eigenes Risiko. Der Lizenzgeber haftet dem Lizenznehmer dafür, daß zum Zeitpunkt der Übergabe die Datenträger, auf denen die Software aufgezeichnet ist, unter normalen Betriebsbedingungen und bei normaler Instandhaltung in der Materialausführung fehlerfrei sind, sofern der Lizenzgeber Lieferant und Verkäufer der Datenträger ist, und leistet, sofern Datenträger mangelhaft sind, binnen 4 Wochen ab Lieferung nach seiner Wahl Nachbesserung, - auch mehrfach - oder Ersatzlieferung. Sofern diese fehlschlägt, kann der Lizenznehmer Minderung des Kaufpreises verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Der Lizenzgeber übernimmt keine Haftung oder Gewährleistung für die Fehlerfreiheit der Software und für Fehler oder Schäden oder Folgeschäden, die der Lizenznehmer oder Dritte aus der Nutzung oder Unmöglichkeit der Nutzung der Software verursachen oder erleiden. Eine Garantie für die Eignung der Software für einen bestimmten Anwendungsfall oder eine bestimmte Konfiguration wird nicht übernommen. Schadenersatzansprüche gegen den Lizenzgeber bzw. seine Erfüllungsgehilfen sind ausgeschlossen, es sei denn, daß der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt worden ist, bei Fehlen zugesicherter Eigenschaften, Verletzung vertraglicher Hauptpflichten oder bei Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz. Die Haftung des Lizenzgebers ist in jedem Fall auf den für die Überlassung der Software gezahlten Betrag beschränkt. ANWENDBARES RECHT, ERFÜLLUNGSORT UND GERICHTSSTAND, SCHLUSSBESTIMMUNGEN Es findet ausschliesslich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ergänzend gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Lizenzgebers in der bei Abschluss dieses Vertrages gültigen Fassung, die im Internet auf der Website www.auto-intern.de abrufbar sind. Geschäftsbedingungen des Lizenznehmers gelten nicht. Erfüllungsort ist Bochum. Gerichtsstand ist Bochum, sofern der Lizenznehmer Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen ist. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam. Abweichende oder ergänzende Bedingungen sowie Änderung dieser Bestimmungen einschließlich dieser Schriftformklausel gelten nur, wenn sie schriftlich vereinbart und als Änderung /Ergänzung bezeichnet sind. Durch etwaige Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen wird die Wirksamkeit der übrigen nicht berührt.
Programm-Versionen Release
10.6: Veröffentlicht 30. Juni 2010 Unterstützung für „Grundeinstellung“ bei Steuergeräten eingebaut, die das neue UDS / ODX /
ASAM-Protokoll verwenden. Erweiterte Information auf dem Bildschirm „Readiness“. Volle Unterstützung für 64-Bit-Betriebssysteme. Unterstützung und Dokumentation für neue
Fahrzeugmodelle und Steuergeräte erweitert. Release
908: Veröffentlicht 30. August 2009 Unterstützt Meßwertblöcke, Stellglieddiagnose
und Anpassung bei Steuergeräten mit dem neuen UDS / ODX / ASAM-Protokoll. Weitere UDS-Adressen und ODX-Daten für
Fahrzeugmodelle aus Baujahr 2010. Unterstützung für das TP1.6-Protokoll
eingebaut, das für den SEAT Ibiza 6J erforderlich ist und bei vielen
Steuergeräten in anderen Fahrzeugmodellen den Zugriff erheblich beschleunigt. Registerkarte „Verbaut“ anstelle der
Registerkarte „Allgemein“ auf dem Bildschirm „Steuergerätauswahl“ bei Fahrzeugen mit CAN-Gateway neu eingeführt. Bildschirm „Wartungsintervallanzeige“ erweitert und verbessert. Auswahllisten für die Funktionswahl auf den
Bildschirmen „Grundeinstellung“
und „Anpassung“ eingebaut. Sonderanwendung „Laufleistung
Motorsteuergerät“ erweitert auf
Steuergeräte des Typs EDC16. Unterstützung und Dokumentation für neue
Fahrzeugmodelle erweitert. Release 805:
Veröffentlicht 29. Mai 2008 Neuer Programm-Name: VAG-COM heißt jetzt VCDSTM.. Unterstützung für das neue UDS / ODX / ASAM-Protokoll bereit gestellt: Unterstützt werden die Funktionen „Steuergerät-Identifikation“ (inkl. „Erweiterte Identifikation“), „Codieren“, „Zugriffsberechtigung“ und „Fehlerspeicher“. Unterstützung für Modus 10 der generischen OBD2-Diagnose eingebaut. Unterstützung für doppelte Steuergeräte eingebaut, z. B. für die Motorsteuergeräte von RS4 und WS12. Simultaner Zugriff auf beide Steuergeräte über Adresse 31 ermöglicht, z.B. für Grundeinstellungen wie die Drosselklappenadaption. Volle Unterstützung für Steuergeräte mit Service 22-Identifikationsmethoden eingebaut. Neue Protokollfunktion eingebaut. Bildschirm „Grundeinstellung“ revidiert zur Darstellung besonders langer Grundeinstellungs-Werte. Verbesserte Flexibilität auf dem Bildschirm „Erweiterte Identifikation“ im Hinblick auf die unterschiedlichen Daten aus neueren Steuergeräten. Neuer interner Codierungs-Assistent für die CAN-Schnittstelle (erforderlich für Fahrzeuge der Audi-B8-Plattform). Erheblich verbesserte Dokumentation für ältere Fahrzeuge (sog. Label-Dateien). Unterstützung für die Betriebssysteme Windows NT und Windows 95 eingestellt. Release 704:
Veröffentlicht 05. April 2007 Kompatibilität mit Windows Vista hergestellt. Neue Funktion zur computergestützten Rückstellung der Serviceintervall-Anzeige. Geführte Prüfroutinen zur Erzeugung des Readiness-Codes eingeführt. Ringbruchdiagnose
neu eingebaut. Automatische Programm-Updates
neu eingeführt. Assistent für computergestützte Batteriecodierung eingebaut. Speicherfähigkeit der Einstellungen für Erweiterte Meßwertblöcke neu eingeführt. Release 607:
Veröffentlicht 14. Juli 2006 Neue Funktion „Erweiterte
Messwertblöcke“ eingebaut. Umgebungsbedingungen werden zusammen mit den
Fehlercodes angezeigt. Fehlerspeicher mit
Status der Abgas-Fehlerlampe. Automatische Erkennung verbauter Steuergeräte
beim Auto-Scan (nur bei Fahrzeugen mit
CAN-Bus-Eigendiagnose). Auto-Scan mit Teilenummern der Steuergeräte,
soweit getrennt verfügbar. Neue Funktion „Fehlerpfade“
eingebaut. Neue Funktion „Km-Stand im Motor-Steuergerät
EDC15“ zur Überprüfung des Km-Stands auf dem Bildschirm Anwendungen. Neue Funktion „Beschleunigungsmessung“ eingebaut. Normale und lange Codierungen
auf einem Bildschirm zusammengefasst. Neue Version 1.9 des Graphen-Plugin VC-Scope
kompatibel mit Erweiterten Messwertblöcken. Neue Version 1.4 von TDI-Graph geeignet für
V6-TDI-Motoren. Release 512:
Veröffentlicht 24. Dezember 2005 Unterstützung für selektive Stellglieddiagnose eingebaut. Unterstützung für die Codierung
von Untersteuergeräten eingebaut. Unterstützung für lange Anpassungswerte
eingebaut. Funktion zur automatischen Erstellung von
Übersichten über die Belegung der Meßwertblöcke und Anpassungskanäle eines
Steuergeräts integriert. Fehlercodes erweitert und aktualisiert auf
den neuesten technischen Stand (mehr als 9000). Label-Dateien für die Berücksichtigung
weiterer Systeme überarbeitet und erweitert. Unterstützung für Zusatzprogramme zur
Bearbeitung langer Codierungen wie z.B. LCode von Niels Ezerman integriert
(Assistenten für lange Codierung). Bildschirm „Einstellungen“
erweitert und reorganisiert. Release 504:
Veröffentlicht 05. April 2005 Generische OBD2-Funktionen
für alle Fahrzeuge mit Diagnoseschnittstelle nach ISO91941-2 eingebaut. Erweiterte Fehlercodes in Deutsch bis zum
Baujahr 2006 (ingesamt 7770 Codes). Erweiterte Kompatibilität bis zu den neuesten
VAG-Fahrzeugmodellen. Release 409:
Veröffentlicht 03. Oktober 2004 Zugriff auf den Transportmodus für Fahrzeuge mit CAN-Bus-Diagnose (Golf 5
u.a.) eingebaut. Funktion „Löschen aller Fehlercodes“
eingebaut. Dekodierung von Readiness-Codes bei
TDI-Motoren in Klartextanzeigen. Einstellmöglichkeiten für die Größe des
Programmfensters in die Programmeinstellungen aufgenommen. Lösung für die Programmierfehler bei Zentralelektrik-Steuergeräten (Adresse 09) im VW-Sharan-Fahrzeugen aus Baujahren 1995-2000 eingebaut. Release 404:
Veröffentlicht 29. April 2004 Beinhaltet alle Verbesserungen der
vorhergehenden Beta-Version 401 - 403 nach ausführlichen Tests und Beseitigung
aller bekannt gewordenen Bugs. Beta 403.1:
Veröffentlicht März 2004 Unterstützung für 7-stellige PIN-Codes bei
Funktion 16 (Zugriffsberechtigung). Verbesserte Kompatibilität mit einigen neuen
Steuergeräten wie BOSCH 5.7 ABS/ESP. Neues Zusatzprogramm „CSV-Datei Konverter“
zur bequemeren Umwandlung von VCDS-Protokolldateien in ein EXCEL-fähiges
Format. Beta 402.0:
Veröffentlicht Februar 2004 Unterstützung für Diagnoseadapter mit
Selbstaktivierungsfunktion (Dongle-Funktion) eingebaut. Neue Funktion „Gateway-Verbauliste“ beim Auto-Scan zur Abfrage der an das CAN-Gateway angeschlossenen
Steuergeräte. Unterstützung für lange Codierungen
eingebaut. Beta 401.2:
Veröffentlicht 27. Januar 2004 Verbesserte Feldbezeichnungen (Labels) für
Meßwertblöcke, Anpassungskanäle und für den Bildschirm „Codieren“ eingefügt. Codierungs-Vorschläge für Airbag-Steuergeräte
eingebaut. Release
311.2: Veröffentlicht 16. November 2003 Unterstützung für alle VAG-PKW-Modelle des
Baujahrs 2004, soweit sie die K-Leitung für Diagnose nutzen. „Turbo“-Modus für Steuergeräte des Typs ME7
und EDC-16, die KWP-2000 benutzen, auf dem Bildschirm „Meßwertblöcke“ eingebaut. Protokollierung des Blocks 000 bei den
Meßwertblöcken ermöglicht. Beta 310.0:
Veröffentlicht 10. Oktober 2003 Bildschirm „Steuergerätauswahl“
reorganisiert in verschiedene Register, so daß für alle Steuergerät-Adressen,
die derzeit vom VAS 5051/5052 unterstützt werden, eine Schaltfläche angezeigt
wird. Verbesserte Formeln für Meßwertblöcke mit
Unterstützung für einige neue Datentypen und Behebung aller bekannten
Formelfehler. Alle Formeln am VAS 5052 mit aktuellster Software geprüft. Beta 308.1:
Veröffentlicht 21. August 2003 Umgebungsbedingungen für Fehlercodes in Steuergeräten eingebaut, die KWP-2000
benutzen. Funktion Erweiterte Identifikation (1A)
für Steuergeräte mit KWP-2000-Protokoll eingebaut. Diverse Fehlerbehebungen. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 308.0:
Veröffentlicht 14. August 2003 Routinen für KWP-2000 komplett erneuert.
Kompatibel mit zahlreichen neuen Steuergeräten im Touareg, Phaeton u.a.
einschl. EDC-16 und MED-9. Funktionen Stellglieddiagnose (03), Anpassung (10)
und Zugriffsberechtigung (16)
für Steuergeräte eingebaut, die das KWP-2000-Protokoll benutzen. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Release
303.1: Veröffentlicht 24. März 2003 Auto-Scan
(„Scan 00“) eingebaut. TDI-Graph Plugin eingefügt. Massiv erweiterte und überarbeitete
Fehlercodes-Datei (CODES.DAT) mit über 7000 Fehlercodes einschl. solcher für
ganz neue Modelle wie Touareg, Phaeton, NB Cabrio u.a. Neue Version 1.3a von VC-SCOPE mit Unterstützung für die graphische Darstellung von
10 Anzeigefeldern in Meßwertblock 000. Zahlreiche kleinere Verbesserungen. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 212.2:
Veröffentlicht 12. Dezember 2002 Graph-Plugin VC-SCOPE
eingebaut. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Release
208.1: Veröffentlicht 12. August 2002 Kleine Änderung gegenüber Release 208.0 zur Behebung eines Fehlers, der Instabilität verursachen konnte. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Release
208.0: Veröffentlicht 08. August 2002 Funktionen Grundeinstellungen (04), Login (11), Codieren (07) und Readiness prüfen (15) für Steuergeräte in Fahrzeugen aus den Baujahren 2001 und jünger eingebaut, die das KWP2000-Protokoll nutzen. Steuergerätsuche ergänzt. 256-Farben-Modus eingefügt für ältere PCs, auf denen VCDS nicht gut aussah. Viele kleinere Korrekturen und Fehlerbehebungen Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 0.81:
Veröffentlicht 14. März 2002 Neue Installationsroutine – Programmordner und Verknüpfungen brauchen nicht mehr von Hand angelegt zu werden. Unterstützt 7-stellige PINs (Geheimnummern). Unterstützt Steuergeräte, die das KWP-2000-Protokoll benutzen. Zeigt die Steuergerät-Informationen, liest und löscht Fehlercodes, liest Meßwertblöcke aus und ermöglicht Protokollierung der ausgelesenen Daten. Weitere Funktionen folgen in Kürze Integriert eine Anzahl weiterer kleiner Verbesserungen, die vorher schon in den Alpha-Versionen 0.80a und 0.81a enthalten waren. Weitere neue Label-Dateien und Fehlercodes. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 0.78:
Veröffentlicht 08. Juli 2001 Bildschirm „Daten protokollieren“ eingebaut Funktion Codes drucken auf dem Bildschirm „Fehlerspeicher“ eingebaut Behebt einen selten vorkommenden Bug, der dazu führt, daß einige Fehlercodes nicht angezeigt werden (nur wenn es viele sind). Zahlreiche neue Label-Dateien und einige neue Fehlercodes. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 0.75:
Veröffentlicht 18. März 2001 Umfangreiches Update der Code-Dateien. Über 3400 Codes. Fähigkeit zum gleichzeitigen Lesen von 3 Meßwertblöcken eingebaut Unterstützung für Meßwertblock-Label-Dateien eingebaut, die von Nutzern geliefert werden. Komplette Unterstützung für den „hybriden“ Meßwertblock-Datentyp eingebaut, der bei Digifant-3-Motoren und AG4-Schaltgetrieben häufig vorkommt. Dürfte auch mit einigen USB-Seriell(RS232)-Adaptern funktionieren, doch diese Funktion wird offiziell nicht unterstützt. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 0.71:
Veröffentlicht 06. Februar 2001 OBD-II-Kompatibilitätstest eingebaut. Unterstützung für Magnetti-Marelli-Steuergeräte eingebaut, wie sie in südamerikanischen VW-Fahrzeugen üblich sind. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 0.70b:
Veröffentlicht 10. Januar 2001 Bildschirme „Stellglieddiagnose“, „Einzelmeßwert“ und „Readiness prüfen“ eingebaut. Low-Level-Protokoll-Treiber umgeschrieben, um Fehlerentdeckung- und –korrektur einzubauen. Unterstützung für nicht optisch isolierte Interface-Adapter verbessert. Checksummen in Serien-Nummern und Freischaltcodes eingebaut, um Schreibfehler zu entdecken. Verschiedene kleinere Bugs beseitigt. Version wird nicht mehr unterstützt. Benutzer sollten auf Version 310 oder neuer updaten. Beta 0.65:
Veröffentlicht 30. Oktober 2000 Funktionen „Meßwertblöcke“, „Grundeinstellungen“ und „Anpassung“ eingebaut. Verbesserte Steuergerät-Initialisierung und Protokoll-Einstellungen. Läuft ohne Freischaltung als Shareware. Erfordert Freischaltcode für volle Funktionalität. Version 0.65 wird nicht länger unterstützt, Benutzer sollten auf Version 0.75 updaten. Beta 0.50 /
0.50a: Veröffentlicht Mai 2000 Erste Veröffentlichung. Wird nicht mehr unterstützt außer bei 2.0-Liter-16V-Fahrzeugen. Benutzer sollten auf die aktuelle Version updaten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||